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„Shinrin Yoku“ – Erholung im Wald

In Japan ist Shinrin Yoku eine anerkannte Stress-Management-Methode. Ins deutsche übersetzt bedeutet der Begriff „in der Atmosphäre des Waldesbaden“. Es geht darum, durch Verweilen und langsamen Gehen im Wald, die Waldluft aufzunehmen. Die Bäume geben wertvolle ätherische Öle und Terpene in ihre unmittelbare Umgebung ab. Bei Terpenen handelt es sich um organische Verbindungen, die in Form von sekundären Pflanzenstoffen in Pflanzen vorkommen. Durch Einatmung und Hautkontakt kommen wir in Verbindung mit diesen Substanzen, die einige positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Die Zeit im Wald wirkt sich auf unser vegetatives Nervensystem aus. Es senkt den Sympathikus, der uns in einen Aktivierungsmodus versetzt. Gleichzeitig wirkt es aktivierend auf den Parasympathikus, der uns in einen Zustand der Entspannung bringt. Stresshormone können so leichter abgebaut werden. Puls und Blutdruck sinken. Unser Körper gelant in einen Zustand der Erholung Wir fühlen uns glücklicher. Gleich zeitig stärkt die Waldatmosphäre unser Immunsystem. Verweile regelmäßig in unseren Wäldern! Schon 30 min im Wald helfen dabei Stress abzubauen und die Stimmung zu verbessern.

“Ich bin dann mal offline” – so geht Digital Detox

Lieber Scrabble mit der Familie als Scrollen am Handy: Digitale Auszeiten werden heute immer beliebter. Gleichzeitig ist das Smartphone für über die Hälfte der Deutschen unverzichtbar. Wie gelingt der Urlaub vom „Onlinesein“ am besten?

Auf dem Handy häufen sich die Push-Benachrichtigungen: 50 Mails, 20 Nachrichten und vier verpasste Anrufe – dabei sind wir längst den ganzen Tag online. Wir verabreden uns auf WhatsApp, erledigen die Kundenarbeit per Mail und fragen Alexa oder Google nach Rat. Eine kurze Verschnaufpause vom Online-Dasein? Nicht in Sicht. Kaum verwunderlich, dass viele Expert*innen mittlerweile zum sogenannten Digital Detox raten.

Was ist Digital Detox?
Digital Detox (deutsch: digitale Entgiftung) ist die Auszeit von jeglicher Art elektronischer Endgeräte, egal ob Smartphone, Laptop oder Smartwatch. Wie das konkret aussieht und wie lange der Verzicht anhält, ist individuell bestimmbar. Manche verzichten einen Monat am Stück auf jegliche Art digitaler Medien, andere wiederum richten sich einen handyfreien Tag in der Woche ein. Das Ziel von
Digital Detox ist es, sich der Dauererregung durch die sozialen Netzwerke und der ständigen Erreichbarkeit zu entziehen. So sollen der Stresspegel gesenkt und die Aufmerksamkeit verstärkt auf die reale Welt gelenkt werden.

So funktioniert’s: Ziele setzen
Bevor du ins Digital Detox-Abenteuer startest, solltest du dir folgende Fragen stellen:
Warum? Mit welchen Erwartungen und Zielen gehst du in die Auszeit? Was soll sich konkret ändern? Hast du bestimmte Angewohnheiten, die du verändern möchtest? Welche Geräte? Üblicherweise ist der Digital Detox nicht auf bestimmte Geräte beschränkt. Ziel ist es, auf möglichst alles Digitale zu verzichten. Wenn du aber beispielsweise deinen Computer für die Arbeit brauchst, kannst du dich auch nur auf bestimmte Geräte festlegen, wie etwa Tablet, Smartphone oder Fernseher. Wann und wie lange? Überlege dir eine realistische Zeitspanne, in der du deinen Digital Detox durchführen möchtest. Du kannst dir diese Zeit am Stück nehmen (z. B. eine Woche oder einen Monat) oder aber du blockst dir feste Zeiten am Tag oder in der Woche (z. B. eine Stunde nach dem Aufstehen oder jeden Sonntag).

Was stattdessen tun? Die Nutzungsdauer jeglicher Art von Medien beträgt in Deutschland durchschnittlich 9,5 Stunden pro Tag. Während deines Digital DetoxAbenteuers wirst du also deutlich mehr Zeit zur Verfügung haben. Mache dir bewusst, was du stattdessen mit deinen neugewonnen Stunden machen möchtest. Willst du mehr Produktivität in deinen Alltag bringen oder neue Routinen kreieren? Willst du mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen oder dich mehr um dich selbst kümmern? Ein neues Hobby kann dich zusätzlich unterstützen, dich von Social Media und Co abzulenken.

Fünf Tipps zur digitalen Entgiftung
Smartphone-Dienste auslagern: Dein Handy ist Wecker, Taschenlampe, Telefon, Notizblock, Landkarte und Geldbeutel gleichzeitig. Willst du mehr Zeit ohne digitale Geräte verbringen, solltest du diese Funktionen wieder etwas entwirren. Der wohl wichtigste Aspekt: Wenn du dazu tendierst, nach dem Aufstehen gleich durch Social Media zu scrollen, dann hol’ dir eine analogen Wecker. Der kann nämlich genau zwei Sachen: Die Zeit anzeigen und gegebenenfalls klingeln.

Smartphone-freie Räume oder Zeiten. Am Familien-Esstischen starrt jeder in sein Smartphone, anstatt von seinem Tag zu erzählen. Vor dem Schlafengehen schaust du dir lieber ein YouTube-Video an, als gleich das Licht auszumachen. Im Garten beantwortest du Mails, statt dein Buch zu Ende zu lesen. Diese Dinge lassen sich ganz einfach vermeiden, wenn du Zonen oder Zeiten schaffst, in denen das Handy wegkommt. Wie wärs mit der Regel “kein Bildschirm im Schlafzimmer”, oder “kein Handy während dem Essen”?

Geräte ausschalten: Wann hast du das letzte Mal Dein Handy ausgeschaltet? Viele lassen das Handy
konstant auf Standby-Modus, heruntergefahren wird es höchstens, wenn sich eine App aufgehängt hat. So bist du aber auch immer erreichbar und hast die perfekte Ablenkung griffbereit neben dir. Mach es doch mal anders: Hast du deine Aufgaben erfüllt, schalte dein digitales Endgerät einfach aus. Dann ist die Überwindung, es wieder anzuschalten gleich viel größer: Schließlich dauert es länger und du fragst dich zweimal, ob du das Gerät gerade wirklich brauchst.

Weniger Apps, mehr Browser: Pling! Mit quasi jeder neuen App bekommst Du auch Push-Benachrichtigungen. Wer hat dein Bild gelikt, was ist in der Welt passiert, hast du dich schon genug
bewegt heute? Das ständige Vibrieren, Klingeln und Leuchten der Apps kann super nervig sein. Glücklicherweise gibt es viele App-Angebote auch in der Browserversion. Damit sparst du dir die Benachrichtigungen und machst dein Handy “unbequemer” in der Benutzung.

Das Handy zuhause lassen: Kleine Aufgabe, wenn du das nächste Mal nach draußen gehst: Überlege dir genau, ob du dein Handy dabei wirklich brauchst. Für ein Treffen mit Freunden, den Spaziergang zur Bäckerei oder den nächsten Einkauf ist ein Smartphone meistens nicht notwendig. Und was du nicht dabei hast, kann dich auch nicht ablenken. Das fühlt sich erst einmal sehr ungewohnt an – aber irgendwann auch befreiend!

Monats-Bewegungsimpuls September

Liegestütz an der Wand

Stütze dich mit beiden Händen an eine Wand. Laufe nun mit den Füßen ca. 1m zurück, so dass sich dein Körper in einer Schräglage befndet. ACHTE darauf, dass dein Körper während der gesamten Zeit auf Spannung ist. Dein Kopf, deine Wirbelsäule und deine Beine bilden eine Linie. Dein Bauch ist fest. Die Arme hast du schulterbreit auseinander und die Beine sind geschlossen. Du
stehst auf dem Vorfuß.

Aus dieser Position lässt du deinen
Körper kontrolliert absinken. Deine Brust rückt Richtung Wand und
deine Ellenbogen sind gebeugt. Nun drückst du dich aktiv von der Wandweg. Deine Ellenbogen strecken sich.
Atme kontrolliert ein wenn du dich Richtung Wand ablässt und atme aus während duch dich von der Wand wedrückst

Besonderheit: Du kannst die Übungsintensität steigern in dem du deinen Körper immer weiter in Richtung waagerechte Position bringst. Du kannst die Liegestütze zum Beispiel auf einem Stuhl oder frei am
Boden ausführen.
Wiederholung: 10 Mal
Diese Übung kräftigt deine Brust-, Arm- und Schultermuskulatur und verbesserst deine Körperspannung.

Fett und seine Bedeutung für uns

Fett genießt in der Gesellschaft allgemein ein schlechtes Ansehen und ja zu viel Fett und das falsche Fett ist für unsere Gesundheit schädlich. Doch in gewisser Weise benötigen wir eine bestimmte Menge an Fett und es gibt Fette die wir sogar von außen unbedingt zu führen müssen. Fette haben in unserem Körper verschiedene Auswirkungen. So dient das im Körper gespeicherte Fett zum Schutz unserer Gelenke, innerer Organe und unserem Gehirn vor mechanischen Einflüssen wie zum Beispiel Stößen. Das  Unterhautfettgewebe hat zudem die Funktion den Wärmeverlust des Körpers zu vermindern und so Wärme zu speichern. Deshalb gibt es was den Körperfettanteil angeht, nicht nur Übergrenzen sondern auch Untergrenzen. Bei Männern sollte ein Körperfettanteil von 8% und bei Frauen von 15% nicht unterschritten werden, da sonst wichtige Strukturfettreserven angegriffen werden müssen. Ausnahmefällen bilden einige Profisportler, diese stehen jedoch in  der Regel unter regelmäßiger medizinischer Kontrolle. Lebensbedrohlich wird es, wenn der Anteil an Körperfett beim Mann unter 2% und bei der Frau unter 10% fällt. Warum haben Frauen einen höheren Körperfettanteil als Männer? Der Grund, warum die Frau bei gleicher Statur einen höherer Körperfettanteil aufweist und auch mehr Körperfett benötigt als der Mann, liegt in der Biologie. Aufgrund von körperlichen und hormonellen Unterschieden sowie während und nach einer Schwangerschaft benötigt die Frau mehr Fettreserven als ihr männliches Pendant.

In seiner Ernährung auf Fette zu verzichten ist weder notwendig noch sinnvoll. Es kommt viel mehr auf die Art der Fette und deren Menge an. Generell ist über die Nahrung zugeführtes Fett wichtig, damit bestimmte Vitamine von unserem Darm aufgenommen werden können. Die Vitamine A, D, E, K gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Körper kann überschüssige Energie in Fette umwandeln. Jedoch gibt es einige für uns wichtige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Man bezeichnet diese Gruppe als essenzielle Fettsäuren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu ihren wichtigsten und bekanntesten Vertretern gehören Omega-3-Fettsäuren (N-3) und Omega-6-Fettsäuren (N-6). Sie dienen dem Aufbau der Zellmembran und der Herstellung wichtiger Hormone. In der westlichen Ernährung stellt die Aufnahme der Omega-6-Fettsäuren in der Regel kein Problem dar. Häufiger ist ein Mangel an Omega 3 Fettsäuren. Quellen dieser Fettsäure stellen vor allem Fisch (z.B. Hering, Lachs, Makrele) oder Leinöl dar. Wenn du wissen möchtest wie viel Fett du insgesamt und in welchem Verhältnis du N-3 und N-6 zu dir nehmen sollst, hast du die Möglichkeit dich bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu informieren. Hier geht`s zur Website.

Barmer – Gesundheitstipp

Was gegen Kopfschmerzen hilft!

Der Kopf brummt und sticht, Nacken und Schultern sind verspannt, das Konzentrieren fällt schwer: Es gibt mehr als 200 Arten von Kopfschmerzen und jede ist auf ihre Weise unangenehm. Fast 40 Prozent der Deutschen leiden an Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Besonders, wenn man im Alltag leistungsfähig sein muss und will, kann einem ein schmerzender Kopf zusetzen. Dabei ist man den  Attacken nicht immer hilflos ausgeliefert. Wer zu Kopfschmerzen neigt, kann vorbeugend einiges dagegen tun.

Kopfschmerzarten

Es wird zwischen primären und sekundären Kopfschmerzarten unterschieden. Erstere sind Kopfschmerzen, die den Schmerz als Hauptsymptom aufweisen, ohne dass eine andere strukturelle Erkrankung vorliegt. Dazu gehören Spannungskopfschmerzen oder Migräne. Sekundäre Kopfschmerzen hingegen sind ein Symptom einer anderen Erkrankung, etwa eines Infektes. Sie verschwinden, sobald der Infekt abklingt.

Weitere Informationen findest du im PDF:

TK-RescueMe APP

Was tun, wenn jemand direkt neben dir einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet? Wüsstest du es? Genau dafür haben wir eine interaktive Virtual-Reality-App für Ihr Smartphone entwickelt. Lade dir jetzt TK-RescueMe VR herunter und trainiere die Notfallsituation im 360° Modus oder in unserer Browser-Anwendung.

Du findest die TK-App im Apple App Store oder bei Google Play unter dem Suchbegriff “Techniker Krankenkasse” oder TK-RescueMe VR.

Barmer Gesundheitsaktion

7Mind@Work

Mit 7Mind@Work lernen Sie besser mit Stress am Arbeitsplatz umzugehen und zu entspannen.
Abwechslungsreich: Meditationsübungen, Wissenskurse und Podcast-Folgen ermöglichen neue Wege zur Stressbewältigung im Arbeitsalltag.

Hier gehts zur Anleitung:

Monats-Bewegungsimpuls: August

Sommerzeit – Urlaubszeit!

Langes sitzen, einseitige Belastung durchs Autofahren kann Verspannungen im Gesäß und im unteren Rücken verursachen. Diese Übung hilft genau diesen Bereich wieder mehr zu entspannen.  

Stelle dich seitlich ans Auto und halte dich mit deiner rechten Hand fest. Lege nun dein rechtes Sprunggelenk auf deinen linken Oberschenkel. Lasse deinen Oberkörper gerade, spanne deine Bauchmuskeln an. 

Schiebe nun dein Gesäß nach hinten und verlagere deinen gestreckten Oberkörper leicht nach vorn.

Halte die Dehnung für ca. 15 Sekunden, wechsle dann die Seite.

Barmer Gesundheitstipp – Selftracking

Wie viel Kalorien auf Ihrem Teller landen, wie weit Sie gelaufen sind, ob Sie genügend Pausen gemacht oder tief genug geschlafen haben – all diese Daten können Sie mithilfe von Gesundheits-Apps und sogenannten „Wearables“, Messsensoren in Form von Armbändern oder Fitnessuhren sammeln und auswerten lassen. Der Selftracking-Trend stammt aus den USA und bedeutet so viel wie „Selbstverfolgung“. Apps und Tools sammeln jede Menge Zahlen und
Daten über Ihren Körper und stellen sie in bunten und anschaulichen Grafiken dar. Sei es Essverhalten, Schlafdauer oder -qualität, Atemfrequenz, Schrittanzahl, Puls oder Blutdruck. Viele SelftrackingAnwendungen liefern zusätzlich passende Optimierungsvorschläge:
Bei hohem Stresslevel gibt es Atemübungen, bei Schlafmangel sendet das Smartphone eine Ins-Bett-geh-Erinnerung, notiert das Gerät zu wenig Bewegung, wird man zum Aufstehen aufgefordert.

Kulinarische Weltreise (Mobil KK)

Dein Sommer-Special

Komm mit uns auf eine kulinarische Weltreise. Gemeinsam lernen wir die Esskultur verschiedenster Länder und leckere Nationalgerichte kennen. Wir stellen dir in den nächsten 8 Wochen verschiedene kulinarische Regionen vor und zeigen, welche (gesunden) Bestandteile die landestypischen Lebensmittel und Gewürze haben. Damit du im Anschluss direkt in die traditionelle Küche eintauchen kannst, bekommst du jede Woche ein passendes Rezept an die Hand. Du darfst gespannt sein, wo die Reise überall hingeht.

Einführung in die Kulinarik

Jeden Dienstag reisen wir in nein neues Land und du erhältst in einem Kurzvideo Einblicke in die Kochkunst des Landes. Darin erfährst du spannende Infos über regionale Gerichte, Lebensmittel und Co.

Rezepte zum Nachkochen

Um vollends in die Küche des Landes einzutauchen, erhältst du jeden Donnerstag ein landestypisches Gericht – als
Rezeptvideo oder Handout – zum Nachkochen und Genießen.