Fett und seine Bedeutung für uns
Fett genießt in der Gesellschaft allgemein ein schlechtes Ansehen und ja zu viel Fett und das falsche Fett ist für unsere Gesundheit schädlich. Doch in gewisser Weise benötigen wir eine bestimmte Menge an Fett und es gibt Fette die wir sogar von außen unbedingt zu führen müssen. Fette haben in unserem Körper verschiedene Auswirkungen. So dient das im Körper gespeicherte Fett zum Schutz unserer Gelenke, innerer Organe und unserem Gehirn vor mechanischen Einflüssen wie zum Beispiel Stößen. Das Unterhautfettgewebe hat zudem die Funktion den Wärmeverlust des Körpers zu vermindern und so Wärme zu speichern. Deshalb gibt es was den Körperfettanteil angeht, nicht nur Übergrenzen sondern auch Untergrenzen. Bei Männern sollte ein Körperfettanteil von 8% und bei Frauen von 15% nicht unterschritten werden, da sonst wichtige Strukturfettreserven angegriffen werden müssen. Ausnahmefällen bilden einige Profisportler, diese stehen jedoch in der Regel unter regelmäßiger medizinischer Kontrolle. Lebensbedrohlich wird es, wenn der Anteil an Körperfett beim Mann unter 2% und bei der Frau unter 10% fällt. Warum haben Frauen einen höheren Körperfettanteil als Männer? Der Grund, warum die Frau bei gleicher Statur einen höherer Körperfettanteil aufweist und auch mehr Körperfett benötigt als der Mann, liegt in der Biologie. Aufgrund von körperlichen und hormonellen Unterschieden sowie während und nach einer Schwangerschaft benötigt die Frau mehr Fettreserven als ihr männliches Pendant.
In seiner Ernährung auf Fette zu verzichten ist weder notwendig noch sinnvoll. Es kommt viel mehr auf die Art der Fette und deren Menge an. Generell ist über die Nahrung zugeführtes Fett wichtig, damit bestimmte Vitamine von unserem Darm aufgenommen werden können. Die Vitamine A, D, E, K gehören zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Körper kann überschüssige Energie in Fette umwandeln. Jedoch gibt es einige für uns wichtige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Man bezeichnet diese Gruppe als essenzielle Fettsäuren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu ihren wichtigsten und bekanntesten Vertretern gehören Omega-3-Fettsäuren (N-3) und Omega-6-Fettsäuren (N-6). Sie dienen dem Aufbau der Zellmembran und der Herstellung wichtiger Hormone. In der westlichen Ernährung stellt die Aufnahme der Omega-6-Fettsäuren in der Regel kein Problem dar. Häufiger ist ein Mangel an Omega 3 Fettsäuren. Quellen dieser Fettsäure stellen vor allem Fisch (z.B. Hering, Lachs, Makrele) oder Leinöl dar. Wenn du wissen möchtest wie viel Fett du insgesamt und in welchem Verhältnis du N-3 und N-6 zu dir nehmen sollst, hast du die Möglichkeit dich bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu informieren. Hier geht`s zur Website.