Zum Hauptinhalt springen

So verpackst du nachhaltig: Alternativen zum Geschenkpapier

Alle Jahre wieder ist der Berg mit dem Verpackungsmüll höher als der deiner Geschenke. Das geht besser und nachhaltiger – und wir zeigen dir, wie!

Geschenkpapier mehrfach verwenden

Die mit Abstand günstigste Variante: Alles was du brauchst ist etwas Fingerspitzengefühl beim Auspacken, dann sieht man dem Geschenkpapier sein Vorleben auch nicht an. Praktischerweise hebst du dir dafür leere Geschenkrollen auf und wickelst das Papier anschließend darum, um Knicke zu vermeiden.

Geschenke in Geschenken verpacken

Warum nicht das neue Kochbuch in der Schürze verpacken? Oder den Schmuck in ein hübsches Geschirrtuch einwickeln? Das klappt natürlich nur, wenn du ein passendes Geschenk zum Einwickeln hast. 

Boxen und Kartons wiederverwenden

Im Keller stapeln sich leere Kartons und Boxen, also warum nicht darin dein Geschenk verpacken? Sollte dir diese Idee nicht festlich genug erscheinen, kannst du die Boxen und Kartons auch bemalen oder weihnachtliche Grüße und Wünsche darauf schreiben. Eignet sich auch super als gemeinsame Aktivität mit den Kids!

Furoshiki: In Geschenktücher wickeln

Furoshiki sind quadratische Tücher, die in Japan traditionell als Geschenkverpackung verwendet werden. Die Tücher sind beliebig oft wiederverwendbar und weiterverschenkbar. Online findest du verschiedenste Anleitungen. 

In Stoffbeuteln verschenken

Einfacher geht es kaum: So ist sogar der Transport deines Präsents gesichert!

Monatsbewegungsübung – Dezember

Mobilisation, Atmung, Dehnung

Stelle dich hüftbreit hin und beuge leicht beide Knie. Hole mit deinem rechten Arm vor deinem Körper langsam Schwung und führe ihn vorerst kontrolliert über deine rechte Seite nach oben Richtung Decke. Schiebe dich diagonal nach links oben raus. Lass deinen Arm im Anschluss wieder über die Seite nach untern schwingen. Wenn du möchtest, kannst du nach ein paar Wiederholungen, schneller werden.

Einatmung – nach oben schwingen

Ausatmung – nach unten schwingen

Besonderheit: Passe die Geschwindigkeit an deinen Atem-Rhythmus an. Versuche durch die Nase einzuatmen und durch den Mund wieder aus. Atme bewusst in die gedehnte, geöffnete Seite ein.

Beachte: Lasse deine Füße fest auf dem Boden stehen.

Wiederholung: 5 Mal pro Seite

Mit dieser Übung mobilisierst du deine Wirbelsäule in der Seitneigung und dehnst die Muskulatur sowie Faszien.

Mit einer tiefen Atmung versorgst du deinen Körper mit ausreichend Sauerstoff für mehr Leistung.  

Ursachen für Kopfschmerzen richtig erkennen

Artikel von Kim Budelmann

Fast jeder von uns hatte schon mal Kopfschmerzen und wir alle wissen, wie sehr sie uns ausbremsen können. Irgendwie nimmt man weniger am Leben teil, kann sich schlechter bewegen, weniger gut die schönen Dinge des Lebens genießen und sie führen dazu, dass wir schneller genervt und weniger leistungsfähig sind. Daher ist es kein Wunder, dass man sie so schnell wie möglich wieder loswerden möchte. Dafür müssen wir allerdings wissen, was die Ursache der Kopfschmerzen ist (Olesen & Lipton, 2004) und im Idealfall dafür sorgen, dass sie weniger häufig bzw. weniger stark auftreten.

Ursache für Kopfschmerzen erkennen

Die genaue Ursache für Kopfschmerzen herauszufinden ist elementar wichtig, um die richtigen Behandlungen und Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Jedoch ist die Ursachenfindung nicht immer ganz leicht, denn viele verschiedene Strukturen und Störungen können dafür verantwortlich sein (Jull & Niere, 2004). Außerdem mischen sich die verschiedenen Kopfschmerzarten auch oder bedingen sich gegenseitig (Jull, 2002). So kann z.B. ein ausgeprägter Spannungskopfschmerz eine Migräne auslösen. Diese Tatsache macht eine direkte Ursachenfindung zum Teil schwer (Kaniecki et al., 2006). Daher ist es wichtig, die typischen Symptome der jeweiligen Kopfschmerzarten zu kennen, um so den möglichen Übeltäter enger einzugrenzen.

Primäre und sekundäre Kopfschmerzen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den primären und den sekundären Kopfschmerzen, die wiederum in Unterkategorien eingeteilt werden (International Headache Society (IHS 2004). Bei den primären Kopfschmerzen liegt kein anderer auslösender Faktor vor – es gibt keine offensichtliche strukturelle Störung in Form von einer Gelenkproblematik o.ä. (IHS, 2018). Zu den drei am häufigsten auftretenden primären Kopfschmerzarten zählen Migräne, Spannungskopfschmerzen und Clusterkopfschmerzen.

Im Gegensatz zu den primären Kopfschmerzen treten die sekundären Kopfschmerzen auf, weil eine strukturelle Störung bzw. eine Problematik vorliegt. Das kann z.B. nach einem Unfall der Fall sein oder wenn man sich nachts verlegt hat.

Die am häufigsten auftretende Kopfschmerzart im Bereich der sekundären Kopfschmerzen ist auf ein Trauma des Kopfes oder der Halswirbelsäule zurückzuführen (z.B. nach einem Autounfall). Eine weitere Kopfschmerzart, die auch direkt mit dem Nacken bzw. der Halswirbelsäule zusammenhängt, ist der sogenannte „zervikogene Kopfschmerz“. Hier liegt eine Problematik im Bereich der oberen Halswirbelsäule vor – dazu später mehr.

Und da sekundäre Kopfschmerzarten auf eine strukturelle Problematik zurückzuführen sind, lassen sie sich durch Haltungsverbesserung & Beweglichkeitstraining und manuelle Therapie positiv beeinflussen.

Migräne, Spannungskopfschmerzen und zervikogene Kopfschmerzen

Symptome Migräne

Migräne gehört zu den primären Kopfschmerzarten – es liegt also keine strukturelle Problematik vor. Zumindest keine, die auf den ersten Blick ersichtlich scheint.

Man unterscheidet hier zwischen Migräne mit Aura und Migräne ohne Aura (IHS, 2018). Unter Aura versteht man migränetypische neurologische Störungen.

Symptome bei Migräne ohne Aura

Migräne tritt in Episoden bzw. Attacken auf. Bei der Migräne ohne Aura dauert diese Attacke zwischen 4-72 Stunden und der Kopfschmerz ist meist einseitig. Interessanterweise sind Migräneanfälle bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren meist nicht einseitig, wie bei Erwachsenen, sondern beidseitig (IHS, 2018).

Die Schmerzen werden als pulsierend wahrgenommen und sind mittelstark bis stark. Typisch ist, dass Migräne ohne Aura sich bei körperlicher Aktivität (z.B. Gehen oder Treppensteigen) verschlimmern. Es kann aber auch passieren, dass sie sich verschlimmern, eben weil die gewohnte Nachmittags-Spaziergeh-Runde nicht stattgefunden hat (Ausfall von Routinen). Die Migräne-Attacke geht mit Übelkeit und/oder Erbrechen und manchmal auch Licht- und Geräuschempfindlichkeit einher (IHS, 2018).

Symptome bei Migräne mit Aura

Bei Migräne mit Aura kommt zu den eben genannten Beschwerden noch auratypische Symptome hinzu:

  • visuell (z.B. Doppelbilder, Verlust des räumlichen Sehens)
  • sensorisch (z.B. Kribbelempfindungen in dem Armen/Beinen oder Gesicht)
  • motorische Störungen (z.B. zeitweise Lähmungserscheinungen)
  • Hirnstamm-typische Symptome (z.B. Tinnitus, Schwindel, Ataxie)
  • Netzhaut betreffend (z.B. Flimmersehen)

Diese Symptome treten meist einzeln auf und können durch Kopfschmerzen begleitet werden. Wenn Kopfschmerzen auftreten, so treten sie häufig nach den Aura-Symptomen auf (IHS, 2018).

Symptome bei Spannungskopfschmerzen

Spannungskopfschmerzen treten sehr häufig auf. Rund 30-78% der Menschen werden diesen Kopfschmerz in ihrem Leben zu spüren bekommen (IHS, 2018). Es ist noch nicht final geklärt, was genau den Schmerz auslöst.

Typisch für diese Kopfschmerzart ist eine hohe Druckschmerzempfindlichkeit im Schädelbereich. Im Gegensatz zu einer typischen Migräne sind Spannungskopfschmerzen meist beidseitig (also rechts und links). Der Schmerz wird als pressend oder drückend („wie ein zu enger Hut“) beschrieben. Die Schmerzen sind leicht bis mittelstark. Er verschlimmert sich nicht durch gewohnte körperliche Aktivität wie Gehen oder Treppensteigen. Typischerweise wird er nicht durch Erbrechen oder Übelkeit begleitet. Einige berichten aber, dass sie vorübergehend empfindlicher auf Licht oder Geräusche reagieren (IHS, 2018).

Symptome zervikogene (halswirbelsäulenbedingte) Kopfschmerzen

Zervikogene Kopfschmerzen gehören zu den sekundären Kopfschmerzen – es liegt also eine strukturelle Problematik vor. Das Wort zervikogen setzt sich zusammen aus „Cervix“ = „Nacken“ und „gen“ = „hervorbringen“ und verrät gleichzeitig den Ursprung der Kopfschmerzen – dem Nacken!  Und obwohl der Ursprung der Kopfschmerzen im Nacken ist, werden die Schmerzen in Hinterkopf, Stirn, Schläfe und Gesicht wahrgenommen. In einigen Fällen tut auch der Nacken weh, aber das ist kein Muss (IHS, 2018).

Aber warum ist das so? Grund hierfür ist ein Zusammentreffen von Nerven. Und zwar werden die Bereiche Stirn, Schläfe und Gesicht von einem Nerven mitversorgt, der im Gehirn mit Nerven aus der oberen Halswirbelsäule zusammentrifft (Bogduk & Govind, 2009). Und so führt eine Problematik in der Halswirbelsäule oder der umliegenden Weichteile – aufgrund von Unfall, schlechter Haltung oder Fehlbelastungen – zu Kopfschmerzen.

Bei dieser Kopfschmerzart stehen die Problematik in der Halswirbelsäule und das Auftreten der Kopfschmerzen in einem engen und zeitlichen Zusammenhang – wird der Auslöser im Nacken behoben bzw. behandelt, so werden auch die Kopfschmerzen besser. Typischerweise ist dieser Kopfschmerz einseitig und häufig ist die Beweglichkeit der Halswirbelsäule eingeschränkt, und zwar in die Richtung, wo auch die Kopfschmerzen sind (IHS, 2018).

Weitere Auslöser

Wie oben beschrieben, gibt es je nach Kopfschmerzart verschiedene Auslöser. Dazu kommen noch viele weitere Einflussfaktoren, die den Beginn von Kopfschmerzen begünstigen. Bei der Migräne spielt z.B. die Ernährung eine unheimlich große Rolle. Bei Spannungskopfschmerzen & Migräne kann auch Stress ein häufiger Auslöser sein. Es wird daher empfohlen einen Arzt und/oder Therapeuten aufzusuchen und die typischen Beschwerden durchzusprechen. Auch das Führen eines Kopfschmerztagebuchs kann enorme Aufschlüsse über auslösende Faktoren bieten – nicht selten fallen uns Zusammenhänge nicht auf, wenn wir nicht explizit darauf achten.

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Kommen wir zu dem für dich relevantesten Teil: zu der Behandlung bzw. zu der Prävention dieser Kopfschmerzarten. Wie gesagt: Die Behandlung von Kopfschmerzen hängt sehr stark von der Diagnose bzw. den individuellen Ursachen ab.

Allerdings haben Studien gezeigt, dass Patienten mit Migräne, Spannungskopfschmerzen und halswirbelsäulenbedingten Kopfschmerzen zum Teil sehr ähnliche körperliche Anzeichen haben:

  • Vorgestreckte Kopfhaltung
  • Eingeschränkte Beweglichkeit im Nackenbereich
  • Muskelverspannungen & Triggerpunkte im Schulter-Nacken-Bereich
  • Nackenschmerzen
  • z.T. Schwäche der tiefen Nackenmuskeln (Muskelgruppe in der Tiefe, die die Halswirbelsäule von vorne stabilisiert)
  • z.T. Kieferprobleme

Bei der Therapie und in der Prävention dieser Kopfschmerzarten kann es Sinn ergeben, sich genau diese körperlichen Anzeichen genauer anzusehen und ggf. Gegenmaßnahmen zu treffen:

  • Eigene Haltung verbessern – durch die richtige Kombination aus Dehnung, Mobilisation und Kräftigung (Page, 2011)
  • Eigene Beweglichkeit verbessern – durch gezielte Mobilisations- und Dehnungsübungen
  • Kräftigung der tiefen Nackenflexoren durch gezieltes Training
  • Kräftigung der aufrichtenden Muskulatur
  • Ergonomische Anpassungen am Arbeitsplatz
  • Augen kontrollieren lassen – schlechte Sehkraft am Computer führt dazu, dass wir den Kopf weiter nach vorne schieben
  • Auf typische Stressreaktionen achten und Stressprävention betreiben
  • Ernährung überdenken (insbesondere bei der Migräne)
  • Manuelle Therapie durch geschulten Physiotherapeuten

ENERGIZED FOR LIFE – Rückblick und Ausblick

Seit 2021 organisiert das Trainingsmoment am Standort Nürnberg verschiedene Gesundheitsmaßnahmen um das physical, mental and social Well-being zu erhalten sowie zu verbessern. Damit die Maßnahmen bedarfsgerecht angeboten werden können, ist eine regelmäßige Analyse von verschiedenen Parametern entscheidend. Anonymisierte Krankenkassenberichte, Ergebnisse der psychischen Gefährdungsbeurteilung, Gefährdungsbeurteilung, Experteninterviews, Feedbackbögen und bestehenden
Novartis-interne Ist-Analysen (wie How are you feeling? und Glint) wurden ausgewertet. Die Analyse ist in der stetigen Entwicklung, es werden regelmäßig neue Daten mit einbezogen. Der Steuerungskreis Gesundheit setzt sich aus verschiedenen Personen zusammen (Bereiche: Betriebsrat, Betriebsarzt, HSE, Kommunikation, Schwerbehindertenvertretung, Gesundheitsdienstleister, Krankenkasse, P&O, Talent & Organizational Development Partner, Außendienst) und trifft sich seit Anfang 2022 vierteljährlich. In diesem Kreis werden die Ergebnisse diskutiert und Ideen zu neuen Maßnahmen gesammelt. Anhand
dessen stehen vorerst zwei Fokusthemen im Mittelpunkt: Maßnahmen im Bereich der muskuloskelettalen Gesundheit sowie die psychische Gesundheit. Betreibliches Gesundheitsmanagement ist ein weiterer
Fokus bei Novartis Innovative Medicines Well-being Konzept am Standort Nürnberg (Bedarfsbestimmung, Analyse, Interventionsplanung, Umsetzung, Evaluation, Nachhaltigkeit).

Auf Nachhaltige & individuelle Gesundheitsförderung – sparsamer Umgang mit persönlichen Ressourcen lag der Schwerpunkt im Jahr 2022. Mit Vorträgen wie „Nachhaltig wirksam werden“, „Sport im Einklang mit der Natur“ oder „Nachhaltige Küche“ wurde das Thema vertieft.
Für die Säule der individuellen Förderung fanden abwechslungsreiche Beratungen und Analysen statt. Weitere Themen wie Schlaf, Darmgesundheit, Faszien, Atmung und vieles mehr haben bei euch Anklang gefunden. Das große Angebot konnten wir dank des Budgets der Novartis und verschiedener Krankenkassen-Kooperationen anbieten. Ein spannendes Jahr geht zu Ende.

Freut euch nun auf ein bewegtes gemeinsames Well-being Jahr 2023!

Bewegung im Alltag – „Das Leben besteht in der Bewegung.“ (Aristoteles)
Regelmäßige Bewegungsimpulse können beispielsweise Verspannungen und Schmerzen reduzieren, sowohl die Durchblutung als auch die Körperhaltung verbessern und das Wohlbefinden sowie die Konzentration steigern. Es zeigt sich somit ein positiver Einfluss auf Körper und Geist. Stressabbau! Bewegung heißt aber nicht nur Veränderung für unsere Körperstrukturen.
Sondern wir verändern aufgrund regelmäßiger Herausforderungen/ Belastungen unser Verhalten. Wir stellen uns auf neue Situationen ein. Bewegung bedeutet auch die eigenen Herangehensweisen, Denkweisen und das Handeln anzupassen sowie zu verbessern.

Barmer – Gesundheitstipps

Yoga

Während die einen schon begeistert Yoga praktizieren, sind andere noch skeptisch. Dabei lohnt es sich für jeden, Yoga einmal auszuprobieren: „Yoga ist eine schöne Möglichkeit, um Körper und Atem in Einklang zu bringen und sich Zeit für sich selbst zu nehmen“, erklärt Yogalehrerin Svenja Folkerts von der BARMER. „Im Alltag achten wir recht wenig auf unsere Atmung und unseren Körper. Wir ‚funktionieren‘ einfach nur. Yoga kann uns dabei helfen, uns mehr zu zentrieren. Denn es ist im Yoga egal, wie schön man eine Bewegung ausführen kann oder ob man eine Pause braucht, Yoga wirkt trotzdem“, erklärt Folkerts. Anders als beim Fitness- oder Herz-Kreislauf-Training, bei dem der Körper den Atem bestimmt, folgt im Yoga der Körper dem Atem: Man atmet erst ein und bewegt sich dann. „Regelmäßig Yoga zu machen hilft, mehr Klarheit, Fokus und Ausgeglichenheit zu spüren“, erklärt Folkerts.

Monats-Bewegungsimpuls November

Selbst-Massage: M. masseter (“Kaumuskel”)

Positioniere deine Finger auf deinem Kiefergelenk. Dieses findest du direkt vor deinen Ohren. Wenn du dann den Mund weit öffnest, spürst du unter deinen Fingern eine Kuhle – das ist dein Kiefergelenk.

Führe nun kreisende Bewegungen, mit einem angenehmen Druck, aus.

Streiche im Anschluss mit den Fingern vom Kiefergelenk Richtung Unterkieferknochen und dann Richtung Kinn. Lasse deinen Mund dabei leicht geöffnet. Nehme deine Finger wieder auf dein Kiefergelenk und wiederholde diese Selbst-Massage gern 5x.

Monats Bewegungsimpuls Oktober

Dehnung Quadriceps (Vorderseite Oberschenkel):

Greife aus dem Stand dein linkes Sprunggelenk und ziehe es Richtung Gesäß. Beachte, dass beide Knie nebeneinander bleiben und dein Becken gerade ist (Beckenkämme auf gleicher Höhe).

Steigerung der Intensität: Linkes Knie leicht nach hinten führen und Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen.

ca. 15 Sekunden halten, dann Seitenwechsel

(Zur Hüft-Öffnung  nach langem Sitzen geeignet)

Barmer – Gesundheitstipp

Pseudogetreide

Sie begegnen uns in Bowls, Salaten und im Müsli, aber trotzdem gelten Amaranth, Chia, Buchweizen und Quinoa eher als Exoten in der deutschen Küche. Dabei verdienen sie einen regelmäßigen Platz auf unserem Speiseplan. Denn die sogenannten Pseudogetreide-Sorten schmecken köstlich und liefern ernährungsphysiologisch eine wertvolle Ergänzung in unserer Ernährung. Außerdem sorgen sie für leckere Abwechslung auf unseren Tellern. Quinoa, Amaranth und Co. sehen zwar ein wenig aus wie klassische Getreidesorten und werden auch ähnlich zubereitet, gehören allerdings nicht zur botanischen Familie der Süßgräser wie etwa Weizen. Daher spricht man von Pseudogetreide.

Was es noch zu wissen und welche Arten es gibt, findest du im PDF:

Schlaf ist wichtig für die Regeneration!

Wir schlafen ca. 1/3 unseres Lebens. Schlaf ist lebensnotwendig und erhöht die Lebensqualität. Wenn wir ausreichend lang und qualitativ gut schlafen, findet eine körperliche (bis zu 80%) und mentale (bis zu 100%) Erholung statt. So ist man am kommenden Tag körperlich sowie mental fit, ausgeglichen, konzentriert und leistungsfähig.


Hier folgen ein paar Tipps für einen besseren Start in die Erholung:

  • Regelmäßige Schlafzeiten: Wir Mensch sind Gewohnheitstiere. Eine Regelmäßigkeit unterstützt das bessere Einschlafen und zur Ruhe kommen.
  • Zu lange Bettzeiten fördern Schlafprobleme! Wenn man nach 15 Minuten immer noch wach ist, stehe auf und mache etwas Anderes (z.B. Buch lesen, Musik hören, Entspannungstechnik – Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation). Es soll keine negative Verbindung zwischen Bett und wach sein entstehen.
  • Angenehme Schlafzimmeratmosphäre: Wohlfühlraum! Da fällt das Entspannen einfacher.
  • 18°C Raumtemperatur: Du sollten nicht frieren und nicht schwitzen. So kann der Körper sich optimal auf Ruhe und Regeneration einstellen.
  • Fernsehen: Viele können vor dem Fernseher zwar gut einschlafen, jedoch wachen sie oft davon auf, wenn der Fernseher ausgeht. Unserer Tiefschlafphasen werden gestört. Zum Anderen reduziert Licht die Melatonin Produktion (Schlafstrukturhormon).
  • Körperliche Aktivität ist wichtig, sollte jedoch mit genügend zeitlichem Abstand stattfinden (ca. 2-3 Stunden zwischen Sport und Bett)
  • Alkohol: Viele können nach einem Glas Rotwein besser einschlafen, jedoch wacht man nachts oft auf. Der Tiefschlaf ist unterbrochen. Denn der Körper konzentriert sich auf den Abbau von Alkohol und in diesem Moment nicht auf die Regeneration.
  • Achtung Koffein: Je nach Verträglichkeit, den letzten Kaffee oder koffeinhaltige Getränke am Nachmittag.
  • Schwere/ späte Mahlzeiten sind kein gutes Betthupferl! Lasse genügend Abstand zwischen dem Abendbrot und Bett (ca. 3 Stunden).
  • Einschlafrituale (z.B. ein warmes Bad) können den Schlaf und die Ruhephase am Abend besser einleiten und
    unterstützen.