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Verdauungstrick Fermentierung

Fermentierung klingt nach kompliziertem EssensSchnickschnack. Kennst du nicht, brauchst du nicht,
richtig? Falsch. Denn vieles, was du isst oder trinkst, ist schon natürlich fermentiert. Das Mehl in deinem
Sauerteigbrot beispielsweise, genauso wie die Salami obendrauf. Auch Joghurt, Kaffee oder Sauerkraut entstehen erst durch Fermentierung. Und die ist nicht nur nützlich, sondern auch nachhaltig und gesund! Wir zeigen dir, was Fermentation eigentlich ist und wie du mit ihr deine Lebensmittel zu Nährstoffbomben machst.

Was ist Fermentierung?

Wenn dir Fermentierung nichts sagt, kennst du sicherlich den Begriff „Gärung“. Die Fermentierung ist im
Prinzip genau das: Bakterien oder Pilze werden im Herstellungsprozess dem Lebensmittel hinzugefügt.
Das löst einen Stoffwechselprozess aus, der das Produkt länger haltbar macht. Besonders vor der Erfindung des Kühlschranks war das ein wichtiger Prozess, um Lebensmittel haltbar zu machen. Mittlerweile wird die Fermentation hauptsächlich dazu eingesetzt, um Geschmack und Textur deines Essens zu verändern.

Gesundheitliche Vorteile

Fermentierte Lebensmittel sind meist besser verdaulich und vitaminreicher als unfermentierte Alternativen. Besonders wenn du mit einer sensiblen Verdauung oder Reizdarmsyndrom lebst, könnten fermentierte Lebensmittel ein Game Changer sein. Bestes Beispiel hierfür: Joghurt. Der wird aus verdickter Milch oder – in der veganen Version – aus Pflanzendrink hergestellt. Dann folgt die Fermentation: Milchsäurebakterien werden hinzugegeben, die den Joghurt andicken lassen und den Geschmack verändern.

Mehr Vitamine: Die Milchsäurebakterien lassen im Joghurt zahlreiche weitere Vitamine entstehen und den Mineralstoffgehalt ansteigen. Der Gärungsprozess kann deshalb sogar die Verdaubarkeit und Aufnahme
von Eiweißen und Vitaminen verbessern und auch den Gehalt an Vitamin B und Vitamin C sowie Eisen sowieZink erhöhen.
Darmgesundheit: Die lebenden Mikroorganismen in fermentiertem Joghurt können “probiotisch” wirken, also die Darmgesundheit fördern. Schlechte Keime sterben wiederum ab.
Verdaulichkeit: Fermentierte Lebensmittel sind leichter zu verdauen. Deshalb kann es gut sein, dass du fermentiertes Brot aus Sauerteig essen kannst, auch wenn du einen Reizdarm hast. Viele Menschen mit Laktoseintoleranz können deshalb sogar Naturjoghurt essen, weil dieser bei der Fermentierung Laktat bildet und Intoleranzen regulieren kann. Aber Achtung, bei einer Histaminintoleranz solltest du auf fermentierte Produkte eher verzichten, denn bei der Gärung entstehen auch vermehrt Histamine. Und: Trotz aller Vorteile kann man nicht sagen, dass fermentierte Lebensmittel grundsätzlich gesünder sind als andere. Wie immer kommt es auf eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung an und  nicht auf “das eine” Lebensmittel.

Wie Du dein Gemüse selbst fermentierst

Selbst fermentieren klappt auch mit Gemüseresten, die nicht verfallen sollen. Denn die Fermentierung dient als gute Möglichkeit der Lebensmittelverwertung, da Lebensmittel im Ferment viel länger haltbar sind als im rohen Zustand. Gib dein Gemüse gemeinsam mit Salzlake in ein Einmachglas und verschließe es gut. Das Gemüse bleibt so in der Lake mit nur wenig Sauerstoff eine Zeit lang stehen und gärt. Die bei der Fermentierung entstehende Milchsäure konserviert deine Lebensmittel – und du kannst dein Lieblingssaisongemüse auch noch außerhalb der Saison genießen

Long COVID – Anzeichen

Anhaltende Erschöpfung, Atembeschwerden, Schlafstörungen: Auch nach einer COVID-19-Erkrankung können bestimmte Symptome bleiben oder sich neu entwickeln. Dann sprechen wir von Long COVID. Aber was genau ist Long COVID, woran erkennst du, ob du selbst betroffen sein könntest und wie kannst du dir Hilfe suchen?

Was ist Long COVID?


Bei Long COVID treten auch nach der Erkrankung mit dem Coronavirus längerfristige gesundheitliche Beschwerden auf. Diese gehen dann über die akute Krankheitsphase von vier Wochen hinaus und können noch Wochen oder sogar Monate anhalten. Betroffene fühlen sich immernoch müde, haben Atembeschwerden oder Konzentrationsschwierigkeiten. Manchmal treten auch nach der Infektion noch gänzlich neue Symptome auf. Sind nach 12 Wochen immernoch Symptome spürbar, spricht man streng genommen von Post COVID. Oft wird aber trotzdem weiterhin der Begriff Long COVID verwendet. Die genauen Ursachen von Long COVID sind noch unklar, es wird aber angenommen, dass es durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann.

Beschwerden


Die Beschwerden bei Long COVID sind nicht einheitlich, lassen sich aber zu verschiedenen Symptomkomplexen zusammenfassen

1. Chronische Mündikeit und Belastungsintoleranz
Long COVID führt bei vielen Betroffenen zu anhaltender Schwäche und Erschöpfung (Fatigue). Diese Fatigue geht oft mit einer Belastungsintoleranz einher, bei der schon leichte körperliche oder geistige Anstrengungen zur Verstärkung der Beschwerden führen können

2. Lungen- und Atembeschwerden
Etwa 60 Prozent der Long-COVID-Betroffenen haben Beschwerden, die die Lunge betreffen, wie anhaltender Husten und Atemnot. Die Atemnot kann sowohl in Ruhephasen als auch unter leichter Belastung auftreten, beispielsweise beim Treppensteigen. Betroffene haben dann häufig ein beklemmendes Gefühl in der Brust und können nicht mehr tief einatmen.

3. Herz-Kreislauf-Beschwerden
Long COVID kann das Herz schädigen und zu Brustschmerzen oder Herzstolpern führen. Außerdem können Schäden an Blutgefäßen auftreten oder vermehrt Thrombosen auftreten. Personen mit Bluthochdruck oder koronaren Vorerkrankungen sind besonders gefährdet.

4. Gehirn- und Nervenbeschwerden (kognitive und
neurologische Symptome)
Bei manchen Betroffenen treten kognitive Beschwerden auf, wie Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme. Manche haben auch Schwierigkeiten beim Sprechen und erleben ein “Nebelgefühl im Gehirn”

5. Diabetes Typ 2
Studien deuten darauf hin, dass COVID-19 eine mögliche Ursache für das Auftreten von Diabetes Typ 2 sein könnte, sowohl als neu auftretende Krankheit als auch in Verbindung mit Diabetes Typ 1.

Weitere Langzeitfolgen
Weitere Erkrankungen und Beschwerden, die mit Long COVID in Verbindung stehen könnten sind Autoimmunerkrankungen, Venenthrombosen, Erektionsstörungen,
Menstruationsbeschwerden oder Tinnitus. Allerdings ist zu beachten: Welche Langzeitfolgen wirklich auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus zurückzuführen sind, ist noch nicht endgültig geklärt. Auch über die Häufigkeit und Kombinationen der Beschwerden ist bisher wenig
bekannt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten derzeit daran, die Zusammenhänge zu verstehen und Betroffenen entsprechend zu helfen

Was kann ich tun, wenn ich Symptome von Long COVID habe?


Wenn du an dir selbst Symptome von Long COVID feststellst, solltest du dich zuerst an deinen Hausarzt oder deine Hausärztin wenden. Hier kannst du entweder sofort Hilfe erhalten, oder aber du wirst an eine Facharztpraxis überwiesen. Spezielle Anlaufstellen findest du auch über das Service-Telefon des Bundesministerium für Gesundheit (030-340606604). Weitere Informationen zum Thema findest du unter BMG – longcovid.

Belastungen besser abschütteln: Die Macht der Resilienz

Stress, Schicksalsschläge, Unsicherheiten und Veränderungen: Du stehst jeden Tag vor größeren und kleineren Herausforderungen. Willst du diese möglichst souverän bewältigen, brauchst du vor allem eins: Resilienz, also Widerstandsfähigkeit. Das bedeutet nicht, dass Herausforderungen dich nicht berühren dürfen oder du immun gegen Leid bist. Es geht vielmehr darum, wie du mit solchen Belastungen umgehst und sie überwindest. Eine hohe Widerstandsfähigkeit hilft dir, Rückschläge zu überwinden und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn: Resiliente Menschen neigen dazu, besser mit Stress umzugehen, eine positivere Einstellung zu haben und aktiv nach Lösungen zu suchen, statt sich von Problemen überwältigen zu lassen.

Wie werde ich resilienter?


Insgesamt sieben Säulen stärken deine Resilienz. Willst du eine widerstandsfähigere Person werden, solltest du dir also die einzelnen Säulen anschauen und dir überlegen, was du jeweils in diesen Teilbereichen anpassen könntest.
1. Soziale Unterstützung: Familie, Freunde und andere vertrauenswürdige Personen bieten emotionale Unterstützung und Rückhalt und tragen uns durch schwierige Zeiten. Tausche dich über Erfahrungen und Gefühle aus, um so weniger isoliert und gestärkt durch Krisen zu gehen.
2. Optimismus: Indem wir uns auf die positiven Aspekte konzentrieren und an unsere eigene Fähigkeit glauben, mit Herausforderungen umzugehen, entwickeln wir eine widerstandsfähigere Denkweise. Überlege dir also, ob sich auch (realistische) positive Aspekte aus der aktuellen Herausforderung ergeben und wie sie dir helfen oder nützen könnten.
3. Akzeptanz: Veränderung und Ungewissheit sind Teil des Lebens. Anstatt gegen die Realität anzukämpfen, reflektieren resiliente Menschen über ihre Erfahrungen, nehmen sie an und lernen aus
ihnen. Die Fähigkeit, sich selbst zu verstehen und sich mitfühlend anzunehmen, unterstützt diese innere Stärke.
4. Selbstregulation: Wer Herausforderungen souverän überstehen will, muss Emotionen erkennen und angemessen regulieren können. Das ist beispielsweise durch Achtsamkeitspraktiken wie Meditation möglich. Sie helfen dabei, im gegenwärtigen Moment zu leben, Stress abzubauen und rationale Entscheidungen treffen.
5. Zielorientierung: Anstatt sich in Problemen zu verlieren, ist es in komplexen Situationen besonders wichtig, Lösungen zu suchen. Setze dir also im Vorhinein klare Ziele und entwickle Strategien,
um diese zu erreichen. Die Fokussierung auf Lösungen fördert die Zuversicht und die Handlungsfähigkeit.
6. Netzwerke und Ressourcen: Resilienz bedeutet auch, sich bewusst zu sein, welche Ressourcen dir zur Verfügung stehen und wie du sie nutzen kannst. Das Einbeziehen von unterstützenden Netzwerken, das Erwerben von neuen Fähigkeiten und das Nutzen von Hilfe und Beratung können dich hier unterstützen.
7. Flexibilität: Resilienz erfordert die Fähigkeit, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Versuche also, dich nicht in starren Mustern zu bewegen, sondern lasse dich auch auf alternative Wege ein.

Übung: Mentales Wiederaufrichten


Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die wir entwickeln und stärken können. Dafür kann dir auch die folgende Übung helfen:
Schritt 1: Bewusstwerdung
Denke an eine belastende Situation aus der Vergangenheit zurück, zum Beispiel ein persönliches Problem, eine berufliche Herausforderung oder ein Hindernis, das du überwinden musstest.
Schritt 2: Reflektion
Überlege dir, wie du in der damaligen Situation reagiert hast: Welche negativen Gedanken haben deine Emotionen beeinflusst? Wie haben sie sich auf deine Handlungen ausgewirkt? Achte dabei auch darauf, welche negativen Gedanken, Ängste oder Zweifel beim Reflektieren hochkommen.
Schritt 3: Mentales Wiederaufrichten
Jetzt kannst du dir überlegen, welche negativen Gedanken aus dieser Situation du durch positive ersetzen könntest. Ein “Das schaffe ich nie” kannst du beispielsweise in ein “Selbst wenn es beim ersten Mal nicht klappt, kann ich es weiterhin versuchen und mich verbessern” oder ein “Ich kann Herausforderungen bewältigen und aus ihnen lernen” verwandeln.
Schritt 4: Affirmationen wiederholen
Wiederhole diese neuen, positiven Gedanken regelmäßig für dich selbst, egal ob laut, leise, ausgesprochen oder aufgeschrieben. Machst du diese Übung regelmäßig, kannst du so deine Resilienz stärken und so besser mit zukünftigen Herausforderungen umgehen.

Was brauchst du für ein starkes Immunsystem

Sich wohl fühlen und möglichst wenig krank sein: Um gesund zu bleiben, versuchen viele Menschen, ihr Immunsystem möglichst gut zu stärken. In der Werbung und in den sozialen Medien wird uns gezeigt, wie das geht: Jeden Tag fleißig Nahrungsergänzungsmittel schlucken, und du wirst nie wieder krank. Das zeigt sich auch in unserem Konsumverhalten: Der Umsatz für Vitamine und Mineralstoffe in Deutschland lag 2022 bei unglaublichen 350 Millionen Euro. Tendenz steigend. Aber immerhin wirst du dadurch weniger krank, richtig? Nicht ganz. Grundsätzlich gilt: Wer keinen Mangel hat, braucht auch keinen Immunbooster. Wichtiger ist es vielmehr, das Immunsystem nicht unnötig zu schwächen, wie etwa durch Mangel- oder einseitige Ernährung, zu wenig Schlaf, fehlende sportliche Betätigung, chronischen Stress oder Rauchen. In manchen Fällen können auch Nahrungsergänzungsmittel helfen. Dazu gleich mehr.

1.Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist das A und O, um dein Immunsystem bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehören frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, mageres Eiweiß und gesunde Fette, die wichtige Nährstoffe und Antioxidantien enthalten. Das bedeutet nicht, dass du vermeintlich “ungesunde” Lebensmittel und Süßigkeiten ab  jetzt nicht mehr essen solltest. Du kannst dich hier an der 80/20-Regel orientieren. 80 Prozent der Ernährung sollte frisch und unverarbeitet sein. Die übrigen 20 Prozent dürfen auch verarbeitete Lebensmittel sein, die du einfach gerne isst, auch wenn sie vielleicht nicht als klassischerweise “gesund” gelten.

2. Ausreichend Schlaf

Schlaf ist oft das Erste, was in einem stressigen Alltag vernachlässigt wird. Dabei ist er unerlässlich, um dein Immunsystem zu stärken. Schläfst du ausreichend, kann dein Körper besser regenerieren, Stress abbauen und du kannst wacher und produktiver sein. Erwachsene sollten in der Regel 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht anstreben. Wenn dich das Thema Schlaf interessiert, lies dir gerne unseren Blogartikel “Besser schlafen: Warum Schlaf so wichtig ist” aus Ausgabe 3/2022 durch.

3. Sport und Bewegung

Sport hat eine entzündungshemmende Wirkung. Regelmäßige, moderate oder intensive körperliche Aktivitäten können das Immunsystem stimulieren und das Risiko von Infektionen reduzieren. Denn: Der Körper reagiert auf Sport mit dem Anstieg entzündungshemmender Immunzellen, den sogenannten regulatorischen T-Zellen. Auch hier ist es wichtig, dass du einen Sport wählst, der dir Spaß macht und den du deshalb regelmäßig und gerne durchziehst.

4. Stressmanagement

Hier erstmal eine Entwarnung: Kurze Stresssituationen sind per se erstmal  nicht schlimm. Schädlich wird es bei Stress, der sich über Wochen oder Monate hinzieht, sogenannten chronischen Stress. Die Ausschüttung von Stresshormonen wirkt sich direkt auf das Immunsystem aus. Die Immunzellen verlieren die Fähigkeit, sich zu vermehren, um Krankheitserreger abzutöten.
Sogar die Anzahl der Antikörper in unserem Speichel verringert sich. Hier kannst du dir Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga, Atemübungen oder regelmäßiger Bewegung zunutze machen.

5. Raucherentwöhnung

Das Rauchen nicht gut für den Körper ist, ist schon lange bekannt. Aber auch die Abwehrkräfte des Bronchialsystems werden dadurch eingeschränkt. Im
Vergleich zu Nichtrauchenden enthält die Mikroflora des Nasen-Rachen-Raumes von Rauchenden weniger natürlich vorkommende Bakterien, die normalerweise die Ausbreitung schädlicher Bakterien verhindern. Schon ein bis neun Monate nach dem Rauchstopp steigt die Immunabwehr laut der American Cancer Society wieder deutlich. Dabei normalisiert sich auch das Verhältnis der Bakterien im Nasen-Rachen-Raum.

6. Nahrungsergänzungsmittel

Die Bedeutung von Vitaminen für den menschlichen Körper ist unbestritten. Nahrungsergänzungsmittel können deinem Immunsystem helfen, wenn du einen bestimmten Mangel feststellst. Wahllos einnehmen solltest du sie allerdings nicht. Nimmst du hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel ein, sei es in Pillenform, Pulver oder als Brausetabletten, birgt das potenzielle Probleme. Eine längere Überdosierung solcher Produkte kann dem Organismus eher schaden als nutzen. Was du in welchem Maße supplementierst, solltest du
also auf jeden Fall mit einem Arzt oder Ernährungsberater abklären. Weitere  Informationen zum Thema findest du außerdem auf hier.

Barmer – Gesundheitstipp

Gesunder Rücken

Rückenschmerzen kennt fast jede und jeder, sie gehören zu den am weitesten verbreiteten Beschwerden. Die gute Nachricht: Meistens sind sie harmlos und wir können durch kleine Veränderungen im Alltag und ein paar gezielte Übungen viel dafür tun, dass Schmerzen gelindert werden oder gar nicht erst entstehen. Warum der Rücken weh tut, hat übrigens ganz unterschiedliche Ursachen. Oft ist mangelnde oder einseitige Bewegung im Alltag der Grund, aber auch Zugluft, Stress oder Unzufriedenheit  können sich in Rückenschmerzen äußern. Egal, was bei Ihnen der Auslöser ist: Sie können einiges für Ihre Rückengesundheit tun.

Entspannungsimpuls: September

5-4-3-2-1 Methode

Achtsamkeitsübung: Sie hilft dir, das hier und jetzt wahrzunehmen. Wir nutzen für diese Übung unsere Sinne, um unser Umfeld bewusster wahrzunehmen. Die Atmung wird ruhiger und die Anspannung lässt langsam nach. Du kannst diese Übung überall, an jedem Ort, umsetzen. Diese Übung kann dir helfen, negative Gedankengänge zu unterbrechen, anbahnende Angst zu unterbrechen, besser einzuschlafen oder einfach mal zu entspannen.

Durchführung:

Setze oder stelle dich bequem hin. Lasse zu Beginn deine Augen offen, danach kannst du sie gern schließen. Versuche die ganze Zeit ruhig und gleichmäßig durch die Nase ein und durch den Mund wieder auszuatmen.

Benenne …

… 5 Dinge, die du sehen kannst

… 4 Dinge, die du hören kannst

… 3 Dinge, die du spüren kannst

… 2 Dinge, die du riechen kannst

… 1 Ding, dass du schmecken kannst.

Barmer – Gesundheitstipp

Gesunde Füße

Da stehen wir drauf: gesunde Füße
Unsere Füße brauchen wir jeden Tag, sie tragen uns durchs Leben – aber trotzdem schenken wir ihnen selten unsere volle Aufmerksamkeit. Dabei beeinflussen sie unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden mitunter stark: Nicht nur, weil schmerzende Füße äußerst unangenehm und einschränkend sind, sondern weil Probleme an den Füßen sich auch schnell auf andere Körperbereiche ausdehnen und zu Knie-, Rücken- oder Nackenschmerzen führen können. Hier kommen daher ein paar einfache Tipps, wie Sie Ihren Füßen regelmäßig etwas Gutes tun können.

Bewegungsimpuls: August

Atemgymnastik und Mobilisation

Stelle dich stabil und hüftbreit hin. Beuge leicht deine Knie, damit dein Becken mittig, stabil gehalten werden kann. Richte dich auf (eine Schnur zieht am Hinterkopf). Ziehe deinen Bauchnabel leicht Richtung Wirbelsäule und spanne deinen Bauch an.

Nehme beide Arme nach vor. Führe nun einen Arm nach hinten und schaue hinterher.

Atme ein und öffne dich – atme aus und führe den Arm wieder nach vorn zum anderen Arm.

Atme durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus.

Wiederholung jede Seite: 5x

B2Run Nürnberg

Vielen Dank! Es war ein tolles Event mit euch!

61 Läufer*innen sind an den Start gegangen.

vivida bkk – Gesundheitstipp

Melonen

Süß und saftig liegen sie in den Supermärkten: Melonen in Gelb und Grün. Wenn sie nur nicht so schwer wären, würde man am liebsten gleich einen Sack voll kaufen. Aber die Kraftanstrengung lohnt sich, denn Melonen sind viel mehr als essbare Wasserbomben. Die Melone ist weit gereist. Denn eigentlich kommt sie aus den Tropen. Mittlerweile werden die beliebten Früchte, aber auch in Europa angebaut. Viele Hobby-Gärtner versuchen sich sogar in deutschen Beeten erfolgreich an der Melonenzucht. Aber halt: Früchte? Nein! Eigentlich ist die Melone ein Gemüse. Die Melone gehört botanisch zu den Kürbissen. Zuckermelonen sind sogar mit den Gurken näher verwandt, als mit ihrer großen Schwester der Wassermelone.