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Barmer-Gesundheitstipp: Schluss mit dem November-Blues



Draußen ist es grau und kalt, die Sonne zeigt sich nur selten, und es wird früh dunkel – der November kann sich wirklich von seiner ungemütlichsten Seite zeigen. Kein Wunder, dass viele sich müde, antriebslos und etwas niedergeschlagen fühlen. Der „November-Blues“ geht schnell auf die Stimmung, und die Tage erscheinen oft trübe und lang. Doch keine Sorge: Du musst dich nicht einfach hinnehmen, was der Winter an Stimmung mit sich bringt! Es gibt viele Möglichkeiten, dem November-Blues etwas entgegenzusetzen. Wir verraten dir, wie du mit kleinen, aber effektiven Maßnahmen deine Stimmung und Energie in dieser dunklen Jahreszeit positiv beeinflussen kannst.

Barmer-Gesundheitstipp: Richtig trinken im Sommer

Die Sommer werden immer heißer und länger. Wer gerade an solchen Tagen zu wenig trinkt, fühlt sich rasch müde, schlapp, kann sich schwer konzentrieren und bekommt Kopfschmerzen. In diesem Gesundheitstipp lernst du zehn Tipps kennen, wie du deinen Körper an heißen Tagen mit ausreichend Flüssigkeit versorgst:

Mehr als nur Bälle in der Luft: Teambuilding und (Team-) Resilienz

Ein besonderes Mental Health and Wellbeing Angebot

Mitte März haben wir ein besonderes Wellbeing-Teambuilding-Event durchgeführt, das die Teilnehmenden nicht nur dazu eingeladen hat, sich und die Teammitglieder besser kennenzulernen, sondern zugleich noch die eigene Resilienz zu stärken. Wir durften spannende Charakterzüge und Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder kennenlernen (oder hättet ihr gedacht, dass unter euren Kollegen/innen ambitionierte Turmspringer/innen sind?) und dabei entdecken, dass wir -trotz aller Unterschiedlichkeiten-  gleichzeitig durch viele Gemeinsamkeiten verbunden sind. Die Teamübungen unter freiem Himmel waren nicht nur eine willkommene und bewegte Pause im Tagungsalltag, sie haben uns gleichzeitig die Möglichkeit gegeben, neue Fertigkeiten zu trainieren: es wurde fleißig zunächst mit einem und schließlich sogar mit drei Bällen (!) jongliert. Neben vielen lustigen Momenten und zahlreichen Erfolgserlebnissen hat uns das vor allem eines gelehrt: es geht um mehr als nur die Fähigkeit, Bälle in der Luft zu halten. Es geht darum, Fehler zu akzeptieren, darüber zu lachen und den Spaß am Lernen nicht zu verlieren. Zuversichtlich die kleineren und größeren Herausforderungen zu meistern- jeder vor sich und allen voran gemeinsam im Team. Mit diesem wertvollen Impuls für die eigene Resilienz und die Resilienz im Team bedanken wir uns bei euch für euer Vertrauen und freuen uns auf zahlreiche weitere Wellbeing-(Team-) Aktionen. Wenn ihr euch und eurem Team ebenfalls einen solchen wertvollen Tag schenken wollt, kommt gerne auf uns (kontakt@dastrainingsmoment.de) zu und lasst uns Möglichkeiten besprechen.

Barmer Gesundheitsaktion

7Mind@Work

Mit 7Mind@Work lernen Sie besser mit Stress am Arbeitsplatz umzugehen und zu entspannen.
Abwechslungsreich: Meditationsübungen, Wissenskurse und Podcast-Folgen ermöglichen neue Wege zur Stressbewältigung im Arbeitsalltag.

Hier gehts zur Anleitung:

IN AKTION – Eindrücke

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, die diese Aktion möglich gemacht haben.

Diese Woche, am 05.07.2022 fand in Nürnberg In AKTION statt. Novartis hat mit 10 fleißigen Helfer*innen bei der Gartengestaltung der Kindertageseinrichtung im Humanistischen Haus in Nürnberg Steinbühl geholfen. Dank des handwerklichen Geschicks der Freiwilligen wurde  der Naschgarten erweitert und ein Holz-Zug sowie ein Insektenhotel gebaut. Vielen Dank.

Für Kinder ist es so wichtig, viel Zeit draußen zu verbringen. Nun gibt es für die 50 Kinder Neues zu entdecken und zu lernen.

Schokoküchlein mit karamellisierten Apfelschnitzen

Zutaten für 9 Muffins

  • 200g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakaoanteil)
  • 100g Magerquark
  • 1 Banane
  • 1 Teelöffel Dattelmus
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver
  • ½ Pck. Backpulver
  • 1 Apfel
  • 30g Butter + Butter zum Einstreichen der Form
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Balsamikoessig

(Dattelmus: Datteln über Nacht im Wasser einweichen lassen und am nächsten Tag mit einer geringeren Menge Wasser pürieren)


Passend zur Weihnachtszeit gibt es ein leckeres Dessert- Rezept. Die Besonderheit daran ist, dass die Süße im Schokokuchen über Obst beigefügt wird. Gönnt euch eine Auszeit und genießt die Weihnachtszeit.

Zubereitung

  1. Schokolade und Magerquark in einer Schüssel über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Anschließend etwas abkühlen lassen.
  2. Banane mit einer Gabel zerkleinern und mit dem Dattelmus vermengen. Die abgekühlte Schokoladenmasse unterrühren. Mandeln, Kakao- und Backpulver hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Sollte der Teig noch nicht flüssig genug sein, etwas Wasser hinzugeben, bis er die richtige Konsistenz hat.

  3. Eine Muffinform mit Butter ausstreichen. Teig in die Förmchen geben und für etwa 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

  4. Apfel aufschneiden, entkernen und Apfelschnitze schneiden. 30g Butter in einer Pfanne schmelzen, Ahornsirup zufügen, die Apfelstücke hineinlegen und bei mittlere Hitze 3-4 Minuten karamellisieren. Den Essig hinzugeben und noch einmal 2 Minuten einkochen lassen.

  5. Die Schokoküchlein im vorgeheizten Bachofen bei 160° Umluft 10-12 Minuten backen. Küchlein auf Teller stürzen und mit den karamellisierten Apfelstücken servieren.

    Tipp: Wer auf jeden Fall einen Schokokern möchte, kann vor dem Backen ein Stück Zartbitterschokolade in die Mitte der Küchlein drücken.

Nachhaltigkeit – Was ist das?

Nachhaltigkeit begegnet uns heute tagtäglich – wenn auch auf andere Weise, als wir zuerst denken: In einem Online-Artikel hast du gerade gelesen, wie du nachhaltiger lebst, Modeketten locken mit “Sustainability”-Kollektionen und sogar nachhaltige Aktien kannst du mittlerweile kaufen. Aber was ist denn eigentlich “nachhaltig” und warum ist der Begriff so wichtig für uns geworden?

Nachhaltigkeit trendet? – Zumindest als Suchbegriff auf Google. Fast 61.000 Mal im Jahr wird das Wort in die Suchleiste getippt, gefolgt von den Anfragen “Nachhaltige Produkte”, “Nachhaltig leben” und “Nachhaltigkeit Unternehmen”. Eine klare Definition von Nachhaltigkeit ist aber kaum möglich. Der Duden spricht von einem “Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann”. Aber wie passt das jetzt zu meinen Aktien? Erstmal überhaupt nicht, denn Nachhaltigkeit hat viele Aspekte:

Erstmals geprägt wurde der Begriff vom Freiberger Oberberghauptmann Carl von Carlowitz (1645–1714), damals im Zusammenhang mit einer “klugen Art der Waldbewirtschaftung”. Erst mit der Globalisierung, Klimakrise und zuletzt Fridays for Future hat die “Nachhaltigkeit”, die Aufmerksamkeit erhalten, die sie heute hat. Mit der steigenden Verwendung des Wortes wächst der Wunsch, der Zerstörung des Planeten aktiv entgegenzuwirken und Fairness und Transparenz zu unterstützen.

Das Säulenmodell der Nachhaltigkeit

Die eine Definition gibt es also nicht. “Sustainable” (also nachhaltig) sein, kann man in verschiedenen Bereichen, die sich aber auf drei grundlegende Säulen festlegen lassen. Diese findet ihr unten in der Tabelle.

Jede:r von uns kann also in verschiedenen Bereichen nachhaltig(er) agieren. Zum Beispiel, wenn es um Ernährung, (Forst-)Wirtschaft, Tourismus, Aktien/ETFS oder auch Gesundheit geht.

Ökologische Nachhaltigkeit

Ökonomische Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit…

… will die Umwelt und ihre natürlichen Ressourcen bestmöglich schonen. Dazu gehören auch Tierschutz, Vermeidung von Plastikmüll oder die Reduktion von Treibhausgasen.

… heißt, gut zu wirtschaften, also Profit und Wachstum nicht um jeden Preis durchzusetzen. Zum Beispiel in Form von fairem Handel, einer langfristigen Unternehmensstrategie oder das Spenden von Gewinnen.

… rückt den Mensch in den Vordergrund. Sei es in Form von fairer Bezahlung und Berücksichtigung von Arbeitnehmer:innen-Interessen, oder Chancengleichheit.

Gesundheit und Wohlbefinden: Der Weg zum Glück

Auch wenn es um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden geht, können wir nachhaltig handeln. In den globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung ist der Punkt “Gute Gesundheit und Wohlbefinden” sogar an Platz drei. Darunter ist beispielsweise definiert, dass bis 2030 die Zahl der Todesfälle und Erkrankungen durch gefährliche Chemikalien und der Verunreinigung von Luft, Wasser und Boden erheblich verringert werden soll. Außerdem soll die weltweite Müttersterblichkeit auf unter 70 je 100.000 Lebendgeburten sinken.

Diese durchaus guten Ansätze können wir allein aber schlecht umsetzen. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit im Alltag deshalb vor allem:

Dem Körper mindestens so viel Ruhe und Entspannung zu gönnen, damit er sich wieder regenerieren kann. Das gilt für Stress, Arbeit und Sportbelastung gleichermaßen. Wer immer 120 % gibt, der wird irgendwo Abstriche machen müssen – und viel zu oft ist das unser eigenes Wohlbefinden und unser eigener Körper. Wichtig ist deshalb: Gib nicht mehr, als du geben kannst. Gönn’ dir aktive UND entspannte Tage und höre auf deine Körpersignale. Krank oder geschwächt zu arbeiten ist weder nachhaltig und gesund – den Tag ausgeruht und mit vollen Kräften zu begehen hingegen schon.

 

Aus diesem und vielen weiteren Gründen, möchten wir alle Well-being Aktionen im Jahr 2022 unter dem Thema:

„Nachhaltigkeit für mich, andere und die Umwelt“ präsentieren.

10 Food Trends – von denen du gehört haben solltest

1. Bunt und gesund.

Von Açaí bis Weizengras – sogenannte “Superfoods” sind
derzeit überall zu finden. Darunter versteht man Lebens mittel, die reich an Mikronährstoffen wie Vitaminen, Antioxidantien, Mineralien, Enzymen und gesunden Fetten sind. Eine genau festgelegte Definition gibt es aber nicht. Aus der Health & Fitness Community sind sie mittlerweile nicht mehr wegzudenken, Produkte wie Baobab (getrocknetes Fruchtfleisch des Affenbrotbaums), Camu-Camu (Beerenfrucht aus dem Amazonasgebiet), Carob (Pulver aus den getrockneten Früchten des Johannisbrotbaums) und Co werden in Smoothies gemixt und dann aufwendig dekoriert und präsentiert. Hier ist aber Vorsicht geboten: Weil es keine eindeutige Begriffserklärung gibt, verkaufen viele Firmen alle möglichen Produkte unter dem Superfood-Namen. Im Zweifel lohnt sich also der Blick auf die Nährstofftabelle.

2. Insektenproteine – die fleischlose Alternative

Insekten, wie Heuschrecken, Mehlwürmer oder Heimchen, in die eigene Ernährung miteinzubinden, ist für viele hierzulande undenkbar. Der Status als Tisch-Tabu weicht aber immer weiter auf, denn Insektenproteine haben gegenüber eiweißreichen Erzeugnissen aus Fleisch, Fisch oder Soja viele Vorteile. So haben sie, bei gleicher Menge, teils mehr als das Doppelte an Protein und sind außerdem wesentlich günstiger in der Produktion. Außerdem gelten sie als nachhaltig und ethisch vertretbar, da die Umweltbelastung durch die kleinen Tierchen wesentlich geringer ist, als etwa durch Schwein oder Rind.
Schon jetzt finden sich Insektenproteine immer häufiger
in Fleischersatzprodukten, Proteinriegeln oder Brot.

3. Pseudogetreide – glutenfreie Körner

Pseudogetreide sind Körner, die wie echtes Getreide verwendet werden, aber streng genommen anderen Pflanzenfamilien angehören. Darunter fallen zum Beispiel Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Chiasamen. Der große Vorteil von Pseudogetreide: Es ist von Natur aus glutenfrei, versorgt den Körper meist mit wertvollen Proteinen und Mineralstoffen und gilt als gesund. Besonders um die kleinen Chiasamen hat sich ein regelrechter Hype entwickelt: Sie sind vor allem in der veganen Küche beliebt, da sie als Bindemittel Eier ersetzen und somit das Backen erleichtern können.

4. Cold Brew Coffee – cold is cool

Kalter Kaffee?! Richtig gelesen, das Getränk schlägt der
derzeit hohe Wellen. Bei der Cold Brew Methode werden
grob gemahlene Bohnen mit kaltem statt heißem Wasser
übergossen und dann für mehrere Stunden gekühlt ziehen gelassen. Das Resultat sind fruchtig-milder Geschmack und etwa 70 % weniger Bitterstoffe und Säuren als bei der herkömmlichen, heißen Variante. Perfekt für alle Kaffee-Liebhaber:innen als sommerliche Erfrischung!

5. Craft Beer

Ein anderes Getränk sorgt gerade für Spaß im Glas. Das sogenannte “Craft Beer” ist ein Bier, das traditionell und von einer unabhängigen Brauerei hergestellt wird. Besonderer Fokus wird hier auf das “crafting”, also den handwerklichen Aspekt, gelegt. Heißt konkret: Hier geht es um kleine Brauereien, bei denen meist eine Person, etwa der Gründer, Brauer oder Macher, persönlich und sehr präsent für sein Produkt einsteht. Es wird Wert auf natürliche Zutaten gelegt und oft auch kreativ gearbeitet. Da das Bier in geringeren Mengen hergestellt wird, ist es meist teurer. Dafür warten dann Sorten wie Starkbier, Porter, (Indian) Pale Ale und experimentelle Biere mit Gewürzen und Fruchtextrakten darauf, probiert zu
werden. Geschützt ist der Begriff übrigens nicht. Theoretisch kann also jeder sein Produkt als “Craft Beer” bewerben.

6. Mochi Eis – japanische Eiscreme

Mochi Eis – das ist ein mit Eiscreme gefüllter Reiskuchen, der ursprünglich aus Japan kommt und dort traditionell zu Neujahr gegessen wird. Es ist nicht verwunderlich, dass das Konfekt auf sozialen Plattformen mittlerweile so beliebt ist. Denn es ist bunt, erfrischend, laktose- und glutenfrei, meist vegan und kalorienarm. Der “Mantel” wird aus weichem Klebereismehl, sogenannter Shiratamako, geformt. Im Inneren versteckt sich eine Paste aus Adzukibohnen und Zucker, die je nach Sorte anders schmeckt. Pistazie und Mango sind genauso Optionen wie grüner Tee oder Schwarzer Sesam.

7. Hybridfood – best of both worlds

Es fing alles an mit dem “Cronut”: Ein donutähnliches Gebäckstück, dass aus einem Croissantteig besteht – sozusagen das Beste aus beiden Welten. Denn genau das bedeutet “Hybrid Food”: Verschiedene markante Merkmale oder “Erkennungszeichen” bekannter Produkte und Lebensmittel vermischen und daraus Neukreationen schaffen. Von Cragels (eine Verbindung von Bagel und
Croissant) über Ramen-Burger (bei dem der Bun durch Ramennudeln ersetzt wird) bis hin zum Sushirrito (Sushi + Burrito). Der Food Trend bewirkt vor allem eines: Spaß und Neugier am Essen!

8. Buddah-Bowls: Vegetarisches Essen aus der Schale

Wie der Name bereits verrät, hat das Trend Food seine Ursprünge im Buddhismus. Buddha Bowls sind (meist) vegetarische und ausgewogene Mahlzeiten, die typischerweise in einer Schüssel (engl. “bowl”) angerichtet werden und aus kleinen Portionen verschiedener und nährstoffreicher Lebensmittel bestehen. Feste Bestandteile gibt es nicht. Vielmehr geht es darum, möglichst bunt und nach dem Baukastenprinzip (Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette) zu arbeiten. Dann sind die kalt servierten Buddha Bowls nicht nur ein köstlicher Augen-, sondern auch ein ausgewogener Gaumenschmaus.

9. Liquid Evolution

Die sogenannte “Liquid Evolution” kann schon seit längerer Zeit beobachtet werden. Es beschreibt das Phänomen, dass jüngere Menschen immer seltener zu Alkohol greifen. Laut Zahlen der BZgA trinken rund 33,4 % der Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren regelmäßig Alkohol. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 waren es noch etwa 43,6 %. Langfristig ist also eine rückläufige Entwicklung zu beobachten. Viele greifen heute statt dessen zu alkoholfreien Alternativen, wie etwa Kombucha oder “Mocktails”, also Cocktails ohne
Alkohol.

10. Detox

Detox bedeutet wortwörtlich „Entgiften“ und hat  sich vor allem in der Fitness- und Wellnesscommunity einen Namen gemacht. Fans des Trends sind  davon überzeugt, durch eine gesunde Ernährung – die vorrangig aus Obst- und Gemüsesäften besteht  – Schadstoffe und Gifte aus dem Körper filtern zu  können. Diese haben sich durch ungesunde Ernährung und Zusatzstoffe wie Zucker, Alkohol und Nikotin in Haut, Leber, Nieren und Darm angesammelt und sollen durch bestimmte Lebensmittel entlassen werden. Dazu gehören verschiedenes Obst,  Gemüse, Salat und frische Sprossen, genauso wie  Trockenfrüchte und Nüsse und Kerne.

Ergonomie Tipp

Im Home-Office kannst du mit einfachen Tricks ergonomisch arbeiten. Du musst regelmäßig in einem Buch/ Dokument etwas nachlesen oder abtippen? Dann richtet  sich der Ergonomie-Tipp genau an dich!
Tipp: Ringordner
Tu deinem Körper etwas Gutes: Oft liegen deine Notizen neben der Tastatur oder zwischen Tastatur und Tischkante. Dies hat zur Folge, dass deine Tastatur oft zu weit von dir entfernt liegt. Tippst du nun für mehrere Stunden
mit fast gestreckten Armen, ist deine Nackenmuskulatur immer auf Spannung. Oder du drehst deinen Kopf immer zu einer Seite, um auf deine Notizen zu schauen (→ Dysbalancen entstehen). Die Folge ist ein verspannter Nacken oder eine veränderte Körperhaltung.
So geht’s:

  • Nimm dir einen relativ leeren Ringordner und lege ihn zwischen Tastatur und Bildschirm.
  • Deine Notizen/ Buch oder Sonstiges haben hier den perfekten Platz. Durch diese Anordnung deiner Hilfsmittel entspannst du deinen Nacken und förderst eine optimale Körperhaltung. Deine Augen profitieren auch davon. Denn diese können, dank der schrägen Position, die Informationen schneller erfassen.

Nahrungsmittel-Allergie

Der Verzehr von Nahrungsmitteln bedeutet nicht für jeden einen Genuss. Die Anzahl der behandlungsbedürftigen
Nahrungsmittel-Allergiker wird auf circa fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung geschätzt. Je nach Alter stehen unterschiedliche Auslöser im Vordergrund, die besonders häufig Allergien auslösen.

  • Die Hauptauslöser bei Säuglingen und Kleinkindern sind Kuhmilch, Hühnereier, Weizen, Soja, Erdnüsse und Haselnüsse.
  • Ältere Kinder und Erwachsene reagieren in der Regel häufiger auf Erdnüsse, Nüsse, Fisch, Krebs- und Weichtiere.
  • Außerdem kommt es im Rahmen einer Pollenallergie bei circa 60 Prozent der Pollenallergiker zu sogenannten „Kreuzallergien“. Die Allergene mancher Pollen und pflanzlicher Lebensmittel ähneln sich so stark, dass das Immunsystem von Allergikern sie nicht unterscheiden kann. Es kommt dann, zum Beispiel beim Biss in den Apfel, zu einer allergischen Reaktion, obwohl die eigentliche Allergie auf Birkenpollen besteht. Die Reaktionen sind in der Regel Jucken und Kratzen im Mund-Rachen-Raum, Fließschnupfen, oder Augenjucken bis hin zum Hustenreiz.

Weitere allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel können beispielsweise sein:

  • Quaddeln, Nesselfieber, Rötung, Juckreiz,  Quincke-Ödem
  • Husten, Atemnot
  • Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
  • Die schwerste allergische Reaktion auf Nahrungsmittel ist der anaphylaktische Schock, der sich in  Form eines lebensbedrohlichen Kreislaufzusammenbruchs äußert.

Allergische Reaktionen & Co
Das Immunsystem des Körpers reagiert auf normalerweise ”ungefährliche” Stoffe aus der Umwelt mit einer  überschießenden Abwehrreaktion, indem er vermehrt  Antikörper (Typ IgE) gegen die vermeintliche Gefahrenquelle, in diesem Fall ein Nahrungsmittel, bildet. Von der  Allergie abzugrenzen sind Verwertungsstörungen von  Milch- und Fruchtzucker (Laktose-Intoleranz und  Fruktose-Malabsorption) und die Autoimmunerkrankung  Zöliakie (Glutenunverträglichkeit).

Eine Lebensmittelallergie lässt sich nicht allein mit  einem Allergietest feststellen
Wenn in einem Allergietest Lebensmittel positiv getestet  sind, also Antikörper vom Typ IgE nachgewiesen werden, heißt das nicht automatisch, dass eine Allergie vorliegt und die betreffenden Lebensmittel nicht mehr verzehrt werden dürfen. Nur wenn klinische Beschwerden, z.B. Jucken im Hals,  Atemnot, Hautverschlechterung bei Neurodermitis usw.  nach dem Verzehr auftreten, spricht man von einer Allergie.
Treten keine Beschwerden auf, spricht man von einer „stummen Sensibilisierung“: Der Körper hat zwar Antikörper (IgE) gebildet, die im Allergietest nachgewiesen werden können, Symptome treten aber nicht auf. Nur wenn bestimmte Lebensmittel immer Beschwerden  verursachen, ist das Meiden der auslösenden Lebensmittel, unter Berücksichtigung individueller Verträglichkeit, angezeigt. Gerade, wenn es um Grundnahrungsmittel geht, wie Milch, Weizen und Ei, und die weit verbreiteten Kreuzallergien auf rohes Obst- und Gemüse, muss  die Notwendigkeit einer Ernährungseinschränkung geprüft werden. Am besten zusammen mit einer allergologisch geschulten Ernährungsfachkraft.

Im Rahmen der individuellen Ernährungstherapie wird neben der Meidung der Allergieauslöser auch auf die ausreichende Nährstoffdeckung geachtet. Eine allgemeingültige  „Allergie-Diät” gibt es nicht. Aufgrund der individuellen Auslöser hat immer nur ein speziell für den Patienten aufgestellter Ernährungsplan Gültigkeit. Vorrangiges Ziel der Ernährungstherapie ist eine ausgewogene Ernährung trotz  Allergie.

Der DAAB ist ein kompetenter Partner vom Patient Engagement der Novartis.
Aktion: powert by Patient Engage


Weitere Informationen findest du hier www.daab.de/ernaehrung/ernaehrungswelt

Adressen von allergologisch geschulten Ernährungsfach in deiner Region findest du auf unserer Seite
www.allergie-wegweiser.de/ernaehrungsberatung



Digitaler Vortrag am 12.10.2021 12:00-13:00 und individuelle digitale Beratungen am 19.10. & 21.10.2021.