Sport und Arbeit sind oft zwei Welten: hier Job, dort Freizeit. Denn seit der Industrialisierung und Digitalisierung ist Arbeit immer weniger mit körperlicher Bewegung verbunden, Sport findet meist jenseits des Berufslebens statt. Das wird sich verändern, prognostiziert das Zukunftsinstitut in einer neuen Studie, uns stehe das „Sportivity“-Zeitalter bevor. Das heißt nicht, dass wir alle zu Supersportlerinnen und sportlern werden, sondern dass mehr Bewegung in vielen unterschiedlichen Formen und Bereichen Teil unseres Arbeitsalltags wird. Sie wollen Ihre guten Vorsätze nicht nur im Januar, sondern dauerhaft im vollgepackten Berufsalltag umsetzen? Genau das ist der Sportivity-Zeitgeist!
Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Wie schnell die Zeit verfliegt, oder? Ein Jahr voll von Erlebnissen, so manchen Höhen und Tiefen und sehr viel dazwischen. Pures Leben eben. Erinnern Sie sich an den Jahresbeginn, an das, was Sie sich vielleicht vorgenommen haben? An die kleinen und großen Pläne und Projekte, die Sie dieses Jahr begonnen, abgeschlossen oder auch wieder verworfen haben? Oft nehmen wir uns im Alltag keine Zeit, mal innezuhalten, uns bewusst zu machen, was uns wichtig ist und was wir schon erreicht haben. Statt uns über kleine Erfolge zu freuen, sind wir häufig schon wieder bei der nächsten Sache. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihren persönlichen Jahresrückblick! Nehmen Sie sich bewusst Zeit, auf die vergangenen Monate zurückzuschauen.
Wozu ein Jahresrückblick?
Zum Jahresende nochmal die vergangenen zwölf Monate Revue passieren lassen – das zeigt uns in Kurzversion, wie vielfältig das Jahr doch war. Tatsächlich vergisst man viele kleine Dinge oder schöne Erlebnisse. Helfen Sie Ihrer Erinnerung auf die Sprünge, indem Sie Ihren Kalender oder das Fotoalbum auf Ihrem Smartphone zu Hilfe nehmen. So werden Ereignisse und einzelne Tage wieder lebendig: Erinnern Sie sich an den Waldspaziergang im März? An das Kuchenstück in der Junisonne? An das Treffen mit Kolleginnen und Kollegen im August? Schöne Erlebnisse machen auch rückwirkend noch glücklich. Und unschöne Erfahrungen können uns im Nachhinein wertvolle Erkenntnisse liefern, was wir verändern könnten.
Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) verhalten sich Männer im Alltag oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen. Männer nehmen seltener an Angeboten zur Gesundheitsförderung teil und auch die Ernährung ist laut Angaben der BzgA oft ungesünder. Es zeigt sich, dass Männer einen eher weniger achtsamen und aufmerksamen Umgang mit dem eigenen Körper haben und das begünstigt die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Doch woran liegt das? Jens Lönneker, Geschäftsführer eines Marktforschungsinstituts in Köln, teilt seine Erfahrung und sagt: „Viele Männer seien nicht gewohnt, über ihre Befindlichkeit zu reden – schon gar nicht über Krankheiten, die ihre Männlichkeit infrage stellen. Auch deshalb scheuen sie oft den Arztbesuch.“
Doch welchen gesundheitlichen Risiken sind wir am häufigsten ausgesetzt?
Auch hierzu liefert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Antworten. Wir geben dir einen Überblick, wie es um die Männerwelt in Deutschland steht im Hinblick auf die gesundheitlichen Risiken und Erkrankungen:
Übergewicht und Adipositas:
Fast zwei Drittel (61,6 Prozent) der Männer (Frauen: 46,7 Prozent) sind übergewichtig. Von Übergewicht spricht man ab einem Body-Mass-Index (BMI) von über 25 kg/m². Damit liegen die Männer um fast 15 Prozent über dem Wert der Frauen. Von Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) sind 18,3 Prozent der männlichen Bevölkerung betroffen (Frauen: 18,0 Prozent).
Alkoholkonsum:
Der risikoarme Alkoholkonsum der Männer liegt bei maximal 24g pro Tag. Das entspricht etwa 0,25 l Wein oder 0,5 l Bier. Bei größeren Mengen spricht man bereits von riskantem Alkoholkonsum.
Fast 85 Prozent der Deutschen, berichten keinen oder in risikoarmen Mengen Alkohol zu trinken.
Einen gesundheitlich riskanten Alkoholkonsum weisen nach Selbstangaben 12,4 Prozent der Männer in Deutschland auf. Bei den Frauen lag der Prozentwert bei 12,8.
2,8 Prozent der Männer gaben an noch nie Alkohol konsumiert zu haben (Frauen: 4,6 Prozent).
Zigarettenkonsum:
Insgesamt rauchen 23,4 Prozent der Bevölkerung in Deutschland: Davon sind 26,4 Prozent Männer und 20,2 Prozent Frauen.
Psychische Erkankungen:
Insgesamt 69,9 Prozent der Männer (Frauen: 66,6 Prozent) schätzen ihren allgemeinen Gesundheitszustand als gut oder sehr gut ein.
8 Prozent der deutschen Männer geben an, sich seelisch belastet zu fühlen. Frauen machten hier einen Anteil von 13 Prozent aus.
6,3 Prozent der Männer (Frauen: 9,7 Prozent) in Deutschland berichten, dass bei ihnen innerhalb der letzten 12 Monate eine Depression oder depressive Verstimmung diagnostiziert wurde. Am häufigsten betroffen sind nach eigenen Angaben, die Gruppe der 45- bis 65-jährigen Männer mit 8,5 Prozent (Frauen: 11,8 Prozent).
Weniger Männer (3,3 Prozent) als Frauen (5,2 Prozent) in Deutschland geben an, jemals in ihrem Leben von einem Burn-Out-Syndrom betroffen gewesen zu sein.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
In Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache. Rund 157.282 Männer (Frauen: 187.992) versterben jährlich an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehört Bluthochdruck (Hypertonie). Rund ein Drittel (32,8 Prozent) der Männer (Frauen: 30,9 Prozent) in Deutschland gibt an, in den letzten 12 Monaten von Bluthochdruck betroffen gewesen zu sein.
Kleiner Hinweis: Weitere beeinflussbare Risikofaktoren, die eine Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, sind Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) sowie Zigarettenkonsum, mangelnde körperliche Bewegung und starkes Übergewicht.
Krebserkrankungen:
Insgesamt erkranken in Deutschland etwas mehr Männer als Frauen an Krebs: So liegt die Zahl der jährlichen Krebs-Neuerkrankungen für Männer bei etwa 258.520 und für Frauen bei 233.570. Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist Prostatakrebs, gefolgt von Lungenkrebs und Darmkrebs.
Krebs ist insgesamt die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Rund 128.749 Männer und 109.596 Frauen versterben an bösartigen Neubildungen. Die häufigste Krebstodesursache bei Männern ist Lungenkrebs, gefolgt von Prostata- und Darmkrebs.
1. Ausrüstung prüfen lassen: Ist der Skibelag gewachst? Drücken die Skischuhe irgendwo? Deine Skiausrüstung ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Tag auf der Piste. Bevor du also in den Urlaub fährst, solltest du deine Skier, Stiefel und Bindungen von Fachpersonal auf Funktionsfähigkeit überprüfen lassen. Ein Blick auf die Wintertauglichkeit deiner Skikleidung ist ebenfalls vorteilhaft – vor allem, wenn du die teuren Preise im Skigebiet selbst vermeiden willst!
Im Skigebiet:
3. Wetter checken: Bevor es losgeht, solltest du auf jeden Fall einen Blick auf die aktuelle Wettervorhersage werfen. Das hilft dir, die passende Kleidung zu wählen, dich zwischen Sonnen- und/oder Skibrille zu entscheiden und dich auf eventuelle Herausforderungen vorzubereiten. Berücksichtige außerdem immer die Sichtverhältnisse auf der Piste und lege im Zweifel lieber einen Pausentag ein, wenn du dich dem Wetter nicht gewappnet fühlst!
2. Skifitness-Übungen einbauen: Für deine Pistentage solltest du ein gewisses Level an Fitness mitbringen. Es kann also durchaus nützlich sein, ein paar Wochen vor dem Skifahren regelmäßig Skigymnastik in deinen Tagesablauf zu integrieren. Übungen wie Kniebeugen, Seitstütz oder die Standwaage sind super, um die Beinmuskulatur und den Rumpf zu stärken und so den Muskelkater am Pausentag einzudämmen. Mit Ausdauertraining kannst du außerdem deine Kondition stärken und so das Verletzungsrisiko verringern.
4. Must-Haves einpacken: Handy, Ausweis und Krankenkassenkarte dabei? Das sind die Dinge, die du immer auch mit auf die Piste nehmen solltest. Außerdem solltest du vorab die örtlichen Notfallnummern herausschreiben und beispielsweise in der Handyhülle mitführen. Das kann im Ernstfall Menschenleben retten.
5. Wissen, was du in Notfällen tun solltest: Trotz aller Vorbereitungen kann es zu unvorhergesehenen Situationen kommen. Falls du in eine Notlage gerätst oder Zeuge eines Unfalls wirst, ist es wichtig zu wissen, wie man sich verhält. Sichere die Unfallstelle mit überkreuzt in den Schnee gesteckten Skiern und Stöcken ab, um andere zu warnen. Melde Unfälle sofort beim Pistenrettungsdienst und leiste Erste-Hilfe, bis die Rettung vor Ort ist. Dazu lohnt es sich auf jeden Fall, vor dem Urlaub einen Erste-Hilfe-Kurs zu wiederholen.
Jetzt im Herbst ist es draußen oft ungemütlich und grau. Kein Wunder also, dass wir uns lieber aufs Sofa kuscheln möchten anstatt rauszugehen. Dabei sollten Sie genau das jetzt tun! Denn Bewegung an der frischen Luft tut gerade jetzt besonders gut. Vor allem, wenn das trübe Wetter auf die Stimmung schlägt oder uns müde macht. Planen Sie ein paar feste Bewegungseinheiten in Ihren Arbeitsalltag ein: Sei es der Spaziergang an der frischen Luft in der Mittagspause, die Joggingrunde mit Kolleginnen und Kollegen nach Feierabend, die Fahrradtour am Wochenende durch den Herbstwald – jede kleine Auszeit an der frischen Luft zählt. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sport viele positive Effekte auf die Gesundheit hat. Gerade moderater Ausdauersport setzt beispielsweise Glückshormone, sogenannte Endorphine, frei, weshalb sich Ausdauersporttreibende besonders in den kalten Monaten zum Jahresende ausgeglichener und zufriedener als Nichtsporttreibende fühlen“, erklärt Sportwissenschaftler Klaus Möhlendick.
Selbstmassage Rhomboiden (zw. den Schulterblättern)
Nehme dir einen Faszienball oder einen Tennisball. Positioniere ihn rechts zw. Wirbelsäule und Schulterblatt und stelle dich mit dem Rücken an die Wand. Setze deine Füße so weit nach vorn (weg von der Wand), bis du einen Druck mit dem Ball erzeugst, den du gut aushalten kannst.
Lege nun deine rechte Hand auf deine linke Schulter. Somit wird der Abstand zw. Wirbelsäue und Schulterblatt größer. Du kannst mit Hilfe des Balles besser die Strukturen bearbeiten.
Erzeuge nun durch eine Kniebeugung (Kniebeuge) eine Auf- und Ab-Bewegung deines Körpers. Der Ball rollt hoch und runter. Gebe gern in eine Richtung mehr Druck gegen die Wand und lasse bei der anderen Richtung wieder nach.
Führe das ca. 10x durch und wechsle dann die Seite.
„Healthy Hedonism“ – das klingt zwar etwas kryptisch, aber der Begriff liefert eine recht einfache Ernährungsidee: „Healthy“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „gesund“. Das Wort Hedonismus kommt vom altgriechischen „Hēdonḗ“ und meint so viel wie „Genuss“. „Healthy Hedonism“ bedeutet also „Gesunder Genuss“ beim Essen. Gesund und lecker essen schließt sich nämlich nicht aus. Kein Wunder, dass sich der „Healthy Hedonism“-Ansatz in die Vielzahl der Ernährungstrends einreihen will. Es gibt kaum wissenschaftliche Stimmen zu „Healthy Hedonism“, aber der Ernährungstrend kommt dafür auch mit recht wenigen Regeln aus. Denn wenn man ihn wörtlich nimmt, darf man essen, was man möchte, so lange man es mit Genuss tut: Angefangen bei der Auswahl der Rezepte und hochwertigen Zutaten über das Selberkochen bis hin zum schönen Anrichten der Speisen, Platznehmen zum Essen und langsamen sowie genüsslichen Essen. Denn wer sich Zeit nimmt bei der Auswahl der Lebensmittel sowie beim Kochen und Essen, der isst bewusster und langsamer – und selten zu viel. „Healthy Hedonism“ verbietet also keine Lebensmittel und schreibt auch nicht vor,wann oder wie viel man essen sollte. Allerdings bedeutet der Begriff „Healthy“ auch, dass die Grundlage der Ernährung aus vorwiegend pflanzlich basierter Kost besteht, also vor allem aus Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, frischen Kräutern und Nüssen. Wer hier ordentlich zuschlägt, darf auch mal ganz nach Belieben zu fettigen oder zuckerhaltigen Speisen greifen. Denn wer Lust auf Currywurst hat, den macht ein Salat nicht zufrieden, und ein Apfel ersetzt eben keinen Eisbecher. Daher: Lieber einmal bewusst und genussvoll das verspeisen, worauf man wirklich Appetit hat, und dafür die anderen Mahlzeiten des Tages pflanzenbasiert gestalten.
Diese Bewegungsübung bringt nicht nur deinen Blutkreislauf wieder in Schwung, sondern fördert auch deine Koordination. Vorbereitung: Lege dir aus zwei Seilen oder zwei Therabändern ein Kreuz.
Ablauf: Stelle dich mit beiden Füßen in Feld Nummer eins (Startfeld). Beginne nun die Felder, der Reihenfolge nach abzulaufen (eins bis vier). Setze dazu in jedes Feld nacheinander beide Füße. Beginne immer mit dem rechten Fuß (der linke wird nachgezogen). GEGEN DEN UHRZEIGERSINN Wenn das gut funktioniert, baue etwas Geschwindigkeit auf und nehme die Arme aktiv mit. Steigerung I: Behalte den Ablauf bei und starte nun immer mit dem linken Fuß zu erst (der rechte Fuße wird nachgezogen). Steigerung II: Richtungswechsel Beginn: Feld Nummer eins. Starte wieder mit deinem rechten Fuß und tippe mit dem Fuß in jedes Feld. Lauf nur diesmal von Feld vier zu Feld eins). MIT DEM UHRZEIGERSINN Fordert dich das auch nicht mehr? Buchstabiere nun zeitgleich zu den Schritten deinen Name, zuerst vorwärts, dann rückwärts.
Fermentierung klingt nach kompliziertem EssensSchnickschnack. Kennst du nicht, brauchst du nicht,
richtig? Falsch. Denn vieles, was du isst oder trinkst, ist schon natürlich fermentiert. Das Mehl in deinem
Sauerteigbrot beispielsweise, genauso wie die Salami obendrauf. Auch Joghurt, Kaffee oder Sauerkraut entstehen erst durch Fermentierung. Und die ist nicht nur nützlich, sondern auch nachhaltig und gesund! Wir zeigen dir, was Fermentation eigentlich ist und wie du mit ihr deine Lebensmittel zu Nährstoffbomben machst.
Was ist Fermentierung?
Wenn dir Fermentierung nichts sagt, kennst du sicherlich den Begriff „Gärung“. Die Fermentierung ist im
Prinzip genau das: Bakterien oder Pilze werden im Herstellungsprozess dem Lebensmittel hinzugefügt.
Das löst einen Stoffwechselprozess aus, der das Produkt länger haltbar macht. Besonders vor der Erfindung des Kühlschranks war das ein wichtiger Prozess, um Lebensmittel haltbar zu machen. Mittlerweile wird die Fermentation hauptsächlich dazu eingesetzt, um Geschmack und Textur deines Essens zu verändern.
Gesundheitliche Vorteile
Fermentierte Lebensmittel sind meist besser verdaulich und vitaminreicher als unfermentierte Alternativen. Besonders wenn du mit einer sensiblen Verdauung oder Reizdarmsyndrom lebst, könnten fermentierte Lebensmittel ein Game Changer sein. Bestes Beispiel hierfür: Joghurt. Der wird aus verdickter Milch oder – in der veganen Version – aus Pflanzendrink hergestellt. Dann folgt die Fermentation: Milchsäurebakterien werden hinzugegeben, die den Joghurt andicken lassen und den Geschmack verändern.
Mehr Vitamine: Die Milchsäurebakterien lassen im Joghurt zahlreiche weitere Vitamine entstehen und den Mineralstoffgehalt ansteigen. Der Gärungsprozess kann deshalb sogar die Verdaubarkeit und Aufnahme
von Eiweißen und Vitaminen verbessern und auch den Gehalt an Vitamin B und Vitamin C sowie Eisen sowieZink erhöhen. Darmgesundheit: Die lebenden Mikroorganismen in fermentiertem Joghurt können “probiotisch” wirken, also die Darmgesundheit fördern. Schlechte Keime sterben wiederum ab. Verdaulichkeit: Fermentierte Lebensmittel sind leichter zu verdauen. Deshalb kann es gut sein, dass du fermentiertes Brot aus Sauerteig essen kannst, auch wenn du einen Reizdarm hast. Viele Menschen mit Laktoseintoleranz können deshalb sogar Naturjoghurt essen, weil dieser bei der Fermentierung Laktat bildet und Intoleranzen regulieren kann. Aber Achtung, bei einer Histaminintoleranz solltest du auf fermentierte Produkte eher verzichten, denn bei der Gärung entstehen auch vermehrt Histamine. Und: Trotz aller Vorteile kann man nicht sagen, dass fermentierte Lebensmittel grundsätzlich gesünder sind als andere. Wie immer kommt es auf eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung an und nicht auf “das eine” Lebensmittel.
Wie Du dein Gemüse selbst fermentierst
Selbst fermentieren klappt auch mit Gemüseresten, die nicht verfallen sollen. Denn die Fermentierung dient als gute Möglichkeit der Lebensmittelverwertung, da Lebensmittel im Ferment viel länger haltbar sind als im rohen Zustand. Gib dein Gemüse gemeinsam mit Salzlake in ein Einmachglas und verschließe es gut. Das Gemüse bleibt so in der Lake mit nur wenig Sauerstoff eine Zeit lang stehen und gärt. Die bei der Fermentierung entstehende Milchsäure konserviert deine Lebensmittel – und du kannst dein Lieblingssaisongemüse auch noch außerhalb der Saison genießen
Anhaltende Erschöpfung, Atembeschwerden, Schlafstörungen: Auch nach einer COVID-19-Erkrankung können bestimmte Symptome bleiben oder sich neu entwickeln. Dann sprechen wir von Long COVID. Aber was genau ist Long COVID, woran erkennst du, ob du selbst betroffen sein könntest und wie kannst du dir Hilfe suchen?
Was ist Long COVID?
Bei Long COVID treten auch nach der Erkrankung mit dem Coronavirus längerfristige gesundheitliche Beschwerden auf. Diese gehen dann über die akute Krankheitsphase von vier Wochen hinaus und können noch Wochen oder sogar Monate anhalten. Betroffene fühlen sich immernoch müde, haben Atembeschwerden oder Konzentrationsschwierigkeiten. Manchmal treten auch nach der Infektion noch gänzlich neue Symptome auf. Sind nach 12 Wochen immernoch Symptome spürbar, spricht man streng genommen von Post COVID. Oft wird aber trotzdem weiterhin der Begriff Long COVID verwendet. Die genauen Ursachen von Long COVID sind noch unklar, es wird aber angenommen, dass es durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden kann.
Beschwerden
Die Beschwerden bei Long COVID sind nicht einheitlich, lassen sich aber zu verschiedenen Symptomkomplexen zusammenfassen
1. Chronische Mündikeit und Belastungsintoleranz Long COVID führt bei vielen Betroffenen zu anhaltender Schwäche und Erschöpfung (Fatigue). Diese Fatigue geht oft mit einer Belastungsintoleranz einher, bei der schon leichte körperliche oder geistige Anstrengungen zur Verstärkung der Beschwerden führen können
2. Lungen- und Atembeschwerden Etwa 60 Prozent der Long-COVID-Betroffenen haben Beschwerden, die die Lunge betreffen, wie anhaltender Husten und Atemnot. Die Atemnot kann sowohl in Ruhephasen als auch unter leichter Belastung auftreten, beispielsweise beim Treppensteigen. Betroffene haben dann häufig ein beklemmendes Gefühl in der Brust und können nicht mehr tief einatmen.
3. Herz-Kreislauf-Beschwerden Long COVID kann das Herz schädigen und zu Brustschmerzen oder Herzstolpern führen. Außerdem können Schäden an Blutgefäßen auftreten oder vermehrt Thrombosen auftreten. Personen mit Bluthochdruck oder koronaren Vorerkrankungen sind besonders gefährdet.
4. Gehirn- und Nervenbeschwerden (kognitive und neurologische Symptome) Bei manchen Betroffenen treten kognitive Beschwerden auf, wie Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und Konzentrationsprobleme. Manche haben auch Schwierigkeiten beim Sprechen und erleben ein “Nebelgefühl im Gehirn”
5. Diabetes Typ 2 Studien deuten darauf hin, dass COVID-19 eine mögliche Ursache für das Auftreten von Diabetes Typ 2 sein könnte, sowohl als neu auftretende Krankheit als auch in Verbindung mit Diabetes Typ 1.
Weitere Langzeitfolgen Weitere Erkrankungen und Beschwerden, die mit Long COVID in Verbindung stehen könnten sind Autoimmunerkrankungen, Venenthrombosen, Erektionsstörungen, Menstruationsbeschwerden oder Tinnitus. Allerdings ist zu beachten: Welche Langzeitfolgen wirklich auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus zurückzuführen sind, ist noch nicht endgültig geklärt. Auch über die Häufigkeit und Kombinationen der Beschwerden ist bisher wenig bekannt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten derzeit daran, die Zusammenhänge zu verstehen und Betroffenen entsprechend zu helfen
Was kann ich tun, wenn ich Symptome von Long COVID habe?
Wenn du an dir selbst Symptome von Long COVID feststellst, solltest du dich zuerst an deinen Hausarzt oder deine Hausärztin wenden. Hier kannst du entweder sofort Hilfe erhalten, oder aber du wirst an eine Facharztpraxis überwiesen. Spezielle Anlaufstellen findest du auch über das Service-Telefon des Bundesministerium für Gesundheit (030-340606604). Weitere Informationen zum Thema findest du unter BMG – longcovid.
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