Zum Hauptinhalt springen

Barmer – Gesundheitstipp

Selfness – mehr Zeit für mich

Im hektischen Alltag kommen wir selbst und Dinge, die uns guttun, oft zu kurz. Daher ist jetzt Zeit für ein wenig mehr Selfness. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Selbstheit“. Weil das auf Deutsch etwas sperrig klingt, hat Zukunftsforscher Matthias Horx das englische Wort ins Deutsche übernommen, abgeleitet vom Begriff Wellness. Aber während Wellness vor allem Momente der Entspannung und des Verwöhnens meint, setzt der Selfness-Trend auf eine langfristige Achtsamkeit sich selbst gegenüber: Was tut mir gut, was macht mich gelassener und wie bringe ich ein wenig innere Ruhe in eine immer schneller werdende Welt? Antworten darauf findet man nicht so nebenbei, aber man kann sich ihnen nähern, indem man achtsamer und aufmerksamer mit sich selbst umgeht. Denn das bringt spürbar mehr Stressresistenz und Entschleunigung in den vollgepackten Berufsalltag. Selfness bedeutet nämlich auch, selbst Verantwortung für die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Natürlich ist es im Job kaum möglich, ständig Pausen einzulegen, um sich auf sich selbst zu besinnen. Aber ein paar kleine Änderungen in der eigenen Denkweise und regelmäßige kurze Übungen können schon einiges bewirken.